Hier finden Sie Pressemitteilungen und Nachrichten rund um den Hohenfelder Chor. Die Nachrichten entstammen dem Online-Archiv der Ostsee-Zeitung und sind seit 1999 lückenlos. Bilder zu den Nachrichten gibt es - sofern vorhanden - hinter den Links am Ende der jeweiligen Nachrichten. Unter Umständen müssen Sie kostenlos bei der OZ-Online angemeldet sein.
OSTSEE-ZEITUNG.DE Dienstag, 15. Januar 2008 | Neubukow und Kröpelin
„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder...“, dachten 15 Frauen aus der Schliemann-Stadt und folgten der Einladung von Hans Kray und Marion Albrecht zur Gründung eines Frauenchores.
Neubukow „Es gab über viele Jahrzehnte keinen Chor in Neubukow“, erzählt Hans Kray. „Da dachten wir, es wird langsam Zeit, das zu ändern“. Im November hatte Hans Kray gerade erst nach 30 Jahren die Leitung des Hohenfelder Chores abgegeben – und schon ist er wieder voller Tatendrang. „Ich hätte nicht gedacht, wie sehr mir diese Tätigkeit fehlen würde. Ich muss einfach etwas zu tun haben und was gibt es Schöneres, als mit anderen Menschen zu singen?“ Und ganz nebenbei reizte den rastlosen Reriker auch das Projekt, einen ganz neuen Chor aus der Taufe zu heben. Bei der Auswahl der Mitwirkenden und der Stücke dabei zu sein, das Programm zu gestalten, Auftritte zu organisieren. . . Dafür gibt es bereits genug Ideen: „Wir wollen dreistimmig arbeiten, dabei alle Formen des Gesanges von der Solo-Darbietung über Duette, bis hin zum Nonett einstudieren. Der Neubukower Chor selbst soll aus etwa 15 Mitgliedern bestehen, eine überschaubare Größe“, erklärt der ehemalige Musiklehrer. „Das Repertoire soll vom altbekannten Volkslied über Mecklenburger Liedgut bis hin zu Stücken der großen Komponisten, wie Beethoven, Mozart oder Schumann reichen.“ Auch der Name stand sofort fest: Der Frauenchor der Schliemannstadt sollte natürlich den Namen des berühmten Troja-Entdeckers tragen. „Wir wollen selbstverständlich geschlossen dem Schliemann-Klub beitreten“, berichtet Stellvertreterin Marion Albrecht. Die Neubukowerin hatte sich schon vor der ersten Zusammenkunft der potenziellen Chormitglieder mit Hans Kray über die wesentlichen Dinge und Grundlagen des neuen Chores abgestimmt, der sich ab sofort jeden Donnerstag, 19 Uhr, in den Räumen des Seniorenklubs am Markt trifft. Am ersten Abend waren beide Initiatoren über die große Resonanz erstaunt. Sofort erklangen einige Lieder und die Chorleiter konnten sich schon einen kleinen Überblick über die Stimmlagen der Damen verschaffen. „Sicherlich wird sich diese Besetzung im Laufe der Zeit noch ein wenig ändern“, meinte Marion Albrecht. Weitere Interessentinnen im Alter zwischen 25 und 50 Jahren sind willkommen und sollten einfach an einer Chorproben teilnehmen.
OSTSEE-ZEITUNG.DE Dienstag, 13. November 2007 | Titelseite Bad Doberan
Hans Kray übergab nach 30-jähriger Tätigkeit als Chor- und Ensembleleiter den Dirigentenstab an Nachfolgerin Barbara Stern.
Hohenfelde. Bereits vor 42 Jahren gründete sich der Hohenfelder Chor, der sich seitdem insbesondere der mecklenburgischen Folklore verschrieben hat und mit seinen Liedern dazu beiträgt, unser Kulturgut vor dem Vergessen zu bewahren. Hans Kray (76), diplomierter Musiklehrer aus Rerik, der auf eine insgesamt über 50-jährige Chorleitertätigkeit zurückblicken kann, berichtet: „Als der ehemalige Chorleiter Jürgen Schulz verstarb, wurde ich gefragt, ob ich probeweise für einige Wochen aushelfen könnte“. „Aus vier Wochen wurden 30 Jahre", erzählt der dreifache Familienvater und erinnert sich dabei an zahlreiche Auftritte. So gab es Radioaufnahmen Anfang der 80er-Jahre in der beliebten Sendung „Das müsste doch zu machen sein“, viele Festveranstaltungen in der Buchenberg-Schule Bad Doberans, eine Teilnahme an den Arbeiterfestspielen 1987 in Semlow oder das bereits zur Tradition gewordene Frühlingssingen in Retschow. Auch beim Chor-Sängertreffen, ein bundesweiter Ausscheid der Volkssolidarität, war der Hohenfelder Chor schon oft Gast. Die lange Tradition des Chores, ist der Verdienst vieler. So nahm der Chorleiter das Konzert am vergangenen Wochenende im Hohenfelder Gemeindezentrum zum Anlass, Renate Leistekow im Auftrag des Landrates mit der Ehrenmedaille des Landkreises Bad Doberan in Silber auszuzeichnen. Bereits seit über 30 Jahren Mitglied des Hohenfelder Chores, zeichnet sie zudem für die Moderation verantwortlich und hat somit einen wesentlichen Anteil an seiner Entwicklung. „Es hat mir stets viel Spaß gemacht, durch das Programm zu führen“, sagte sie sichtlich berührt von der hohen Ehrung. Auch Hohenfeldes Bürgermeister ist von der Arbeit des Chores begeistert. „Durch seine Auftritte machte der Chor unseren Ort Hohenfelde weit über die Grenzen von Mecklenburg hinaus bekannt“, erklärt Karlheinz Siewert. Barbara Stern, die nun die Nachfolge als Chorleiterin angetreten hat, freut sich auf ihre neue Tätigkeit. Bereits seit 14 Jahren leitet die 56-Jährige in ihrer Heimatstadt den Stern-Chor Kröpelin. „Dieser wird natürlich weiterhin bestehen bleiben“, so die vierfache Mutter.
Viele Gratulanten reihten sich ein, um den Chorleiter zu verabschieden. „Ich werde aber als Sänger dem Chor die Treue halten“, verspricht Hans Kray, der bereits vor einiger Zeit vom Deutschen Sängerbund mit der Ehrenurkunde für 50-jährige erfolgreiche Chorleitertätigkeit geehrt wurde. Nicht unerwähnt bleiben darf Ehefrau Edith Kray, die die Tätigkeit ihres Mannes stets unterstützte und selbst Mitglied des Hohenfelder Chores ist. „Ich wünsche mir, das der Hohenfelder Chor bestehen bleibt und das man ihm weiterhin die Treue hält“, sagt Hans Kray.
OSTSEE-ZEITUNG.DE Donnerstag, 04. Oktober 2007 | Leserservice
Am 7. Oktober veranstaltet der Förderverein Jagdschloss Gelbensande von 11 bis 17 Uhr das Hubertusfest. Für fachmännische Auskünfte zum Jagdgeschehen in der Region ist der Hegering „Rostocker Heide“ vor Ort. Bei Spielen, Quiz und Basteleien mit herbstlichem Material können die Kinder viel über die Natur, den Wald und seine Tiere erfahren. Verschiedene Jagdhornbläsergruppen aus der Umgebung musizieren. Um 14 Uhr singt der Hohenfelder Chor Lieder zur Jagd und zum Herbst. Wer mag, kann eine Kutschfahrt durch den Wald unternehmen. Das Foto zeigt die Jagdhornbläsergruppe des Forst- und Köhlerhofes Wiethagen, die das Fest um 11 Uhr eröffnet.
OSTSEE-ZEITUNG.DE Dienstag, 28. August 2007 | Stadt und Land
Hohenfelde Die Gemeinde feiert ihr 830-jähriges Bestehen mit drei tollen Tagen. 1177 wurde Hohenfelde das erste Mal urkundlich erwähnt. Grund, einen Findling zu setzen und zu widmen. Das soll am Freitag um 19.30 Uhr geschehen. Bereits um 19 Uhr startet vom Gemeindezentrum ein Umzug zum Findling an der Eiche in der Dorfstraße. Mit Grillen und Musik endet der Tag am Landgasthof.
Am Sonnabend startet die „Kleine Friedensfahrt“. Am Schwanenteich sowie am Gasthaus „Helgoland“ warten Springburg, Tischtenniswettbewerbe, Mittag aus der Gulaschkanone der Feuerwehr, Musik, Kinderprogramm sowie Torwandschießen, Bierrutsche und Kegelbahn. Am Spielplatz ist ab 15 Uhr eine Leistungsschau der Jugendfeuerwehr. Um 16 Uhr treten der Hohenfelder Chor, um 17.30 Uhr die „Melodealer“ und 19 Uhr „hansfilz“ auf. Abends ist Tanz. Sonntag sind ein Gottesdienst und Frühschoppen.
OSTSEE-ZEITUNG.DE Freitag, 27. April 2007 | Kühlungsborn und Rerik
Es ist eine Geschichte, wie sie in Zeiten des Zweiten Weltkrieges tagtäglich passierte. Menschen, die sich nahestanden, wurden auseinandergerissen. Viele sahen sich nie wieder. Manche erst nach Jahrzehnten.
Rerik Als der Hohenfelder Chor das alte Danziger Heimatlied anstimmte, wurde es feucht in den Augen von Chorleiter Hans Kray. Ursache für die Rührung des 75-Jährigen war allerdings nicht das Lied allein, sondern Saxophonist Hans Kling, der dem Chor die Töne vorgab.
„Mit Hans Kling verbrachte ich damals in Schönwarling bei Danzig meine Kindheit“, erzählte der Reriker Chorleiter. „Er wohnte in meiner Nachbarschaft und wir gingen zusammen zur Grundschule, später zur Mittelschule. Aber am meisten verband uns die gemeinsame Musik, schon als kleine Jungen spielten wir zusammen auf Ziehharmonika und Akkordeon. Das war eine schöne Zeit.“ Doch die Kindheit der beiden Jungen nahm ein jähes Ende: Die Front rückte immer näher an die Kleinstadt heran und die deutschen Bewohner flüchteten mit den nötigsten Habseeligkeiten vor den russischen Soldaten.
„Damals verlor sich unsere Spur“, berichtet Hans Kling. Beide Jungen flohen mit ihren Familien Richtung Westen. Hans Kray landete schließlich in einem kleinen Dorf bei Wismar, Hans Kling verschlug es nach Nordrhein-Westfalen. „Wir lebten beide, ohne voneinander zu wissen, in Deutschland“, erzählt Hans Kray. „Ich habe ja mein Leben lang Musik gemacht und besaß später auch so ein schönes Akkordeon, wie Hans als Kind eins hatte. Oft habe ich an die gemeinsame Zeit gedacht.“
Auch Hans Kling blieb der Musik treu, er arbeitete zwar in einem Metallberuf, aber in seiner Freizeit lernte er Saxophon und spielt noch heute bei verschiedenen Anlässen. Nachdem Hans Kray in den Ruhestand ging, wanderten seine Gedanken öfter in die alte Heimat und die Jugendzeit zurück. Er besuchte mit seiner Frau Schönwarling und blieb mit ehemaligen Schönwarlingern in Kontakt. „Doch von Hans hörte ich nichts, bis ich eines Tages die Adresse von einer Familie erhielt, die angeblich von ihm wissen sollte“, erzählt Hans Kray. Umgehend schrieb er eine Karte an die Unbekannten. „Diese Karte wurde mir über viele Umwege ausgehändigt und ich rief Hans kurzerhand an“, erzählt Hans Kling.
Und während dieses Telefonates war schnell klar: „Wir müssen uns unbedingt treffen.“ Gesagt, getan. Jetzt reiste Hans Kling mit seiner Frau nach Rerik und konnte seinen Jugendfreund Hans Kray in die Arme schließen. „Ich hätte ihn auf der Straße nicht erkannt“, gibt Hans Kray lachend zu.
Und seitdem verging kein Tag, an dem es nicht ununterbrochen hieß: „Weißt du noch . . ?“ Hans Kling lernte die Gegend zwischen Wismar, Rerik, Bad Doberan und Rostock, die Familie und den Chor seines ehemaligen Schulfreundes kennen. „Und wir haben jeden Tag bis in den frühen Morgen zusammen Musik gemacht und über die alten Zeiten geplaudert“, erzählt Hans Kling. Und schon bald startet Hans Kray mit seiner Frau Edith zum Gegenbesuch.
OSTSEE-ZEITUNG.DE Freitag, 30. März 2007 | Kühlungsborn und Rerik
Rerik „Edith hat mir schon gefallen, als ich sie das erste Mal sah“, erinnert sich Hans Kray. „Ihr Schulweg führte damals direkt an dem Haus vorbei, in dem ich wohnte.“ Das war 1948.
Doch erst viele Jahre später fand er den Mut, sie bei einer Tanzveranstaltung anzusprechen. „Er sagte zu mir: Frau Kollegin, darf ich Sie um den letzten Tanz bitten?“, schmunzelt sie. „Dabei war er doch mit einer Freundin da.“ „Ach“, winkt er ab. „Ich hatte mich eben umentschieden.“ Heute feiern Edith und Hans Kray goldene Hochzeit.
Solch ein Jubiläum ist natürlich Anlass, zurückzublicken. „Wir stammten beide aus Flüchtlingsfamilien“, berichtet Edith Kray. In Gedanken sieht sie sich wieder mit der Mutter und drei Geschwistern zu Fuß in der Kolonne übers Land ziehen.
„Meine jüngste Schwester war damals erst sieben Monate alt. Sie überstand die Strapazen nicht und starb auf dem langen Weg nach Mecklenburg.“ Beide Familien landeten zufällig im selben Ort bei Wismar. „Und wir haben beide später eine pädagogische Laufbahn eingeschlagen“, erzählt Hans Kray.
Und die verschlug sie an die Reriker Schule. Er unterrichtete, bevor er die Leitung der Musikschule Bad Doberan übernahm, Musik. Seine Frau Edith gab Sport und Deutsch. „Die Musik hat mich von Kindesbeinen an verfolgt“, lacht er.
„Mein erstes Instrument war eine Ziehharmonika. Ich konnte davon nicht lassen, vergaß darüber sogar meine Hausaufgaben. Später spielte ich in einer Band und noch heute bin ich ab und zu als Alleinunterhalter unterwegs“, erzählt Hans Kray.
In Rerik und Umgebung ist Hans Kray besonders als Leiter des Hohenfelder Chores bekannt. „Vor 30 Jahren sollte ich ihn vertretungsweise zwei Wochen leiten, weil der Chorleiter gestorben war“, erinnert er sich. „Dann wurde die Vertretung noch mal verlängert und nachdem die Frist verstrichen war, sprach keiner mehr darüber. Und so bin ich es noch heute.“
Zum Jubiläum sind natürlich die beiden Töchter und der Sohn mit ihren Kindern anwesend, kommen Freunde und Bekannte zum Gratulieren. „Wir geben vormittags einen kleinen Empfang im Reriker Heimatmuseum und feiern am Abend in Hohenfelde“, berichtet Edith Kray.
Und zurückblickend auf die vergangenen 50 Jahre meinen beide übereinstimmend: „Prüfungen sind zum Bestehen da und Probleme zum Lösen.“ Ein halbes Jahrhundert nur Harmonie wäre wahrscheinlich auch irgendwie langweilig . . .
OSTSEE-ZEITUNG.DE Donnerstag, 15. März 2007 | Neubukow und Kröpelin
Moitin Aus zwei mach eins – diese Aufgabe hatte sich Hans Kray vorgenommen. Er ist Leiter des gemischten Chores in Moitin und des gemischten Chores in Hohenfelde. Zu einer gemeinsamen Probe vereinte Kray die Chormitglieder im Gemeindehaus in Moitin. Mit vereinten Kräften studierten die beiden Chöre ein neues Lied ein und sangen aus dem Repertoire. „Es ist nicht so einfach, 51 Sängerinnen und Sänger unter einen Hut zu bringen. Wir hatten viel Spaß dabei“, empfand Hannelore Deuscher, die dem Hohenfelder Chor angehört.
OSTSEE-ZEITUNG.DE Dienstag, 19. Dezember 2006 | Titelseite Bad Doberan
Bad Doberan 200 Euro spendeten Siegfried Henschel und Achim Krüger. „Wir sorgen gemeinsam dafür, dass die Urlaubsgäste in Kühlungsborn interessante und schöne Stunden auf dem Ausflugsschiff ,Baltica' erleben können. Da liegt es doch nahe, dass wir auch bei der Unterstützung der Weihnachtsaktion der OZ unsere Kräfte bündeln“, so Reiseunternehmer Siegfried Henschel.
Als „wunderbare Sache“ bezeichnete gestern Otto Genz die diesjährige Weihnachtsaktion der OSTSEE-ZEITUNG. 100 Euro steckte er von der Wohngruppe II der Volkssolidarität in die Spendenbox im Service-Center am Markt. Das Geld kam schon im August dieses Jahres während einer Listensammlung zusammen, sagte Otto Genz. „Jeder Euro bringt die Aktion vorwärts.“
Harald Selck, Senior-Chef der KLH Kältetechnik, sieht das genauso und sagte ebenfalls seine Unterstützung zu. 500 Euro hat der Firmenchef für die OZ-Weihnachtsaktion lockergemacht. In die Reihe der Spender trug sich auch die Median-Klinik in Heiligendamm ein. Verwaltungschef Hagen-Volker Bendig spendete für die Aktion 100 Euro. 200 Euro überwies Dr. Elisabeth Klimke, weitere 100 Euro steuerte Ingrid Gerstmann bei. Außerdem kamen 250 Euro von der Kamp-Apotheke. Der Hohenfelder Chor sammelte 100 Euro. Henryk Ott vom gleichnamigen Metallbaubetrieb überwies 200 Euro.
In diesem Jahr sollen mit ihrer Hilfe, liebe Leserinnen und Leser, behindertengerechte Zugänge sowie eine behindertengerechte Toilette für das Kommunikations- und Begegnungszentrum Kornhaus gebaut werden. Benötigt werden dafür 10 000 Euro.
OSTSEE-ZEITUNG.DE Wochenendausgabe, 16. Dezember 2006 | Titelseite Bad Doberan
Althof In der Kapelle in Althof findet am morgigen dritten Advent ab 14 Uhr das Weihnachtskonzert des Chores Hohenfelde statt. Die Leitung hat Hans Kray inne.