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HÜGELGRÄBER

Frühe Hohenfelder Leben.

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Funddaten

 

Das Dorf Hohenfelde wurde 1177 das erste Mal urkundlich erwähnt. In einer Urkunde zählt Bischof Berno alle Orte auf,

die dem Kloster Doberan vom Landesfürsten geschenkt wurden, darunter auch Putecha, wie  die frühere Bezeichnung

von Hohenfelde hieß. Da es sich um den Gründungsbesitz des Doberaner Klosters handelte, ist Hohenfelde demnach

fast genauso alt wie das Kloster Doberan und gehört somit zu den ältesten Gemeinden in Mecklenburg überhaupt.

Die meisten Dörfer und Städte - selbst die große und alte Hansestadt Rostock - können nur auf eine 600 bis 700jährige

Entwicklung seit der Ersterwähnung zurückblicken.

 

Natürlich gab es das Dorf Hohenfelde auch schon lange vor seiner ersten schriftlichen Erwähnung.

Das beweisen archäologische Funde aus dem Mesolithikum, der mittleren Steinzeit, etwa 8000 Jahre vor unserer

Zeitrechnung. Es handelt sich um Feuerstein-Geräte, die bereits erstaunlich präzise bearbeitet sind, etwa Messer

oder Pfeilspitzen. Jeder, der schon einmal versucht hat, einen Feuerstein zu bearbeiten, weiß, wie schwer es ist,

gezielt Teile von einem Feuerstein abzuschlagen und ihn in eine ganz bestimmte für die Arbeit geeignete Form

zu bringen.

Anzahl: 4 Gräber, 1 gr, 3 kl.

Fläche: ca. 500 qm

Fundstelle: Forst Quellholz

 

Fundplatz: 1

Rechtswert: 4493745

Hochwert: 5995570

Weitere Hügelgräber

Aufstellung von Hünengräbern

 in Mecklenburg-Vorpommern

Bodendenkmalliste MVWEB

Bodendenkmalliste M-VP.DE

Definition bei Wikipedia

Mecklenburger Geschichte

In der Jungsteinzeit (Neolithikum), etwa 5000 -2000 v. u. Z. beherrschten die Menschen

bekanntlich schon die Kunst des Ackerbaus. Aus der Zeit danach finden wir dann

Gegenstände der Bodenbearbeitung, wie z.B. Sicheln aber auch wieder Messer und

die Reibekugel mit Reibemulde, mit deren Hilfe man Getreide zu Mehl zermahlen hat.

 

In der Bronzezeit, etwa 1700 v. u. Z. nahm die Gegend um Hohenfelde einen

großen Aufschwung. Hier soll sich ein bedeutender Tempelort befunden haben.

Im 19. Jahrhundert sollen noch Reste von insgesamt 7 Hügelgräbern in der

Feldflur zu erkennen gewesen. Sie haben an der Straße von Hohenfelde

nach Retschow gelegen.

 

Ein gewaltiges Hügelgrab soll weiterhin am Ortseingang von Hohenfelde,

in der Nähe des Quellholzes gewesen sein. Als man ihn wegen des

Straßenbaus beseitigen musste, wurden bronzene Funde gemacht,

Teile eines Armreifens, Teile eines Schwertes.

(Auszug aus der Festschrift der Gemeinde Hohenfelde)

 

Im Jahre 1821 wurde durch Großherzog Friederich Franz an dem Hügel

eine Grabung durchgeführt, in der zwei Urnen geborgen wurden.

Diese stammen vermutlich von Nachbestattungen in dem Grabhügel.

Der Hügel besitzt eine charakteristische Kegelgestalt und zeichnet

sich durch seine Höhe von 3 bis 4 m deutlich im Gelände ab.

 

Bilder von den Hügelgräbern im Quellholz Hohenfelde.

 

 

Informationstafel des Landesamtes für Bodendenkmalpflege.

 

 

Blick von Westen auf das höchste der drei noch vorhandenen Gräber.

 

 

Blick von Südwesten auf das größte der drei vorhandenen Gräber.

 

 

Blick vom größten Hügelgrab herunter zum mittelsten der drei vorhandenen Gräber.

 

 

Blick auf die ganze Hügelgruppe von Westen her.

 

 

Blick über den Rand des Grabes, welches geöffnet wurde.

 

 

Ungefähre Lage der drei Hünengräber. (die roten Punkte)

 

 

Flurkarte Bad Doberan - Retschow und Stülow - Althof. Eingekreist ist Hohenfelde.

Das oberste ist die bekannte Hügelgrabkette und die weiträumig gekennzeichneten Gebiete sind

die nach der Überlieferung in Frage kommenden Gebiete für die bereinigten Hügelgräber.

 

Wegbeschreibung

 

Aus Bad Doberan:

Fahren Sie die Landstraße in Richtung Schwaan. Sie passieren den Bahnhof, die Glashäger und das Moorbad.

Fast am Ende des Waldstückes befindet sich zu Ihrer Linken das KBD Krankenhaus Bad Doberan.

 

Aus Richtung Schwaan:

Fahren Sie die Landstraße in Richtung Bad Doberan. Nachdem Sie Hohenfelde passiert haben, befindet sich

am Waldanfang zu Ihrer Rechten das KBD Krankenhaus Bad Doberan.

 

Fahren Sie dort auf den Parkplatz. Nun brauchen Sie nur noch die Straße überqueren und in den Waldweg gehen.

Im Krankenhaus gibt es übrigens einen Imbiss, an dem Sie sich stärken können und im Moorbad befindet sich

ganz oben unter der Kuppel ein Café mit Panoramablick. Wenn Sie etwas Zeit mitbringen, können Sie auch

durch das Quellholz in das Quellental wandern und dort in die gleichnamige Gaststätte einkehren und falls

Sie schon vor dem Ziel hungrig sind, finden Sie in Hohenfelde einen Backshop und eine Gaststätte und in

Bad Doberan jede Menge Gastronomie.

 

(C) Martin Dostal und Google Earth

 

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Wir sind auch ein Hohenfelde an der Ostsee aber wir gehören zum Landkreis Bad Doberan. Mit Hamburg-Hohenfelde bzw. Uhlenhorst-Hohenfelde oder auch mit Hohenfelde-Steinburg haben wir nichts zu tun. Wir liegen auch nicht am Timmendorfer Strand oder in der Nähe von Kiel, sondern an der Ostsee in Höhe Heiligendamm und in der Nähe von Rostock. Wir produzieren nicht das Bier der Hohenfelder Brauerei, sondern liefern das Wasser für den Glashäger Brunnen. Das hier ist unser Logo mit unserem Wappen. Das ist unser Hohenfelde.

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