OSTSEE-ZEITUNG.DE | Donnerstag, 16. April 2009 | Titelseite Bad Doberan
Schnelleres Internet, Reparaturen am gemeindeeigenen Wohnhaus und neue Hydranten sind Ziele in Hohenfelde.
Hohenfelde Jeden Dienstag bietet Hohenfeldes Bürgermeister Karlheinz Siewert eine Bürgersprechstunde an. Im Gemeindezentrum zwischen 16 und 18 Uhr können Einwohner mit ihren Fragen und Anliegen zu ihm kommen. „Manche kommen regelmäßig, andere kaum“, weiß er. Freut sich, wenn die Bürger Hinweise geben. Schließlich sollen sie mitreden, wenn es um die Belange der Gemeinde geht.
Deshalb fällt die Entscheidung über ein schnelles Internet und dessen Nutzung im Ort auch erst nach einer Bürgerbefragung. Die Hohenfelder Gemeindevertretung hatte auf ihrer vergangenen Sitzung grünes Licht für die „Verbesserung der Breitbandversorgung“, wie es offiziell heißt, gegeben. Weil diese gerade in ländlichen Regionen wichtig und nötig für die wirtschaftliche Entwicklung ist. Deshalb hat die Landesregierung Förderung zugesagt. Wie hoch sie sein wird, hängt auch vom Bedarf ab. In diesen Tagen werden die Hohenfelder Bürger Fragebögen in ihren Briefkästen finden, um den Bedarf zu ermitteln. „Wir möchten die Verbesserung der Breitbandversorgung“, sagt der Bürgermeister und hofft auf gute Resonanz der Einwohner. Erst, wenn die Bürger auf die Fragen geantwortet haben, werden mit dem Zweckverband „Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern“ die weiteren Schritte der Zusammenarbeit eingeleitet, um den Hohenfeldern einen schnelleren Zugang zum Internet zu ermöglichen.
Die Handwerker werden erneut in das gemeindeeigene Wohnhaus in der Schwaaner Chaussee14 einziehen. Vor vier Jahren war das Haus umfangreich saniert worden. Jetzt zeigen sich einige Mängel, die behoben werden müssen. Die Gemeindevertretung beschloss deshalb in ihrer vergangenen Sitzung eine Mauerwerkssanierung im Keller und im Kellervorflur sowie die Sanierung einer Wohnung im Dachgeschoss. Ein Ingenieurbüro wird in Abstimmung mit der Gemeinde und einer Wohnungsverwaltung die Angebote für die Arbeiten einholen, damit schnellstens mit dem Beheben der Mängel begonnen werden kann.
Das trifft auch für die Dachreparatur des Gemeindezentrums zu. 2003 war das Gebäude fertiggestellt worden. Jetzt zeigen sich undichte Stellen am Dach im Bereich der Fenster. Sie zu beheben, hatten sich vier Handwerksbetriebe beworben. Die Gemeindevertretung beschloss, den Auftrag an den wirtschaftlichsten Anbieter, den Dachdeckerbetrieb Ralf Klöcking, zu vergeben.
„Wir sind bemüht, Hydranten zu installieren, dort, wo sonst keine öffentliche Wasserversorgung möglich ist“, erklärt Bürgermeister Karlheinz Siewert. So werden ein Hydrant an der L13 nahe Ivendorf und zwei weitere am Fulgenweg aufgebaut. „Wir machen das, was wir uns jetzt finanziell leisten können. Aber es geht um Löschwasser und damit um die Sicherheit“, so Siewert.
RENATE PETER
Link: Zum Artikel in der Ostsee-Zeitung
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