Nachgefragt: Wie kommt die Kultur ins Dorf?

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Donnerstag - 06.11.2008 - 15:08:08 Uhr
Vorschlag und Zuschlag
OSTSEE-ZEITUNG.DE Mittwoch, 15. Oktober 2008 | Titelseite Bad Doberan

Bad Doberan Hohenfelde ist gut drauf in Sachen Kultur. OZ befragte Karlheinz Siewert (70), ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde.

OZ: Sind Sie es als alter Theatermann, der das bunte Leben in den Ort holt?

Siewert: Da ist zuerst einmal ein sehr rühriger Kulturausschuss. Ja, und da bin ich eben dabei. Gemeinsam stellen wir im Frühjahr und im Herbst einmal monatlich eine Veranstaltung auf die Beine. Ansonsten einmal im Quartal.

OZ: Wonach wird ausgewählt, was auf die Bühne des Gemeindezentrums kommt?

Siewert: Einer von uns hat irgendwo ein Ensemble gesehen. Fand das gut. Schlägt vor. Wir schlagen zu. Das funktioniert. Wie neulich beim Rostocker Chor „Nuurdwind“. Schöne Sache. Zumal die Schülerin Luisa Mundt aus Hohenfelde plattdeutsche Geschichten vortrug.

OZ: Wer bezahlt die Künstler?

Siewert: Die bekommen meist nur die Eintrittsgelder. Die Gemeindekasse ist leer.

OZ: Gab es Besucherrekorde?

Siewert: Ja, beim Auftritt der Schüler der Kreismusikschule. Die Festscheune war übervoll. P.W.


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Wo einst Oma entführt wurde

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Donnerstag - 06.11.2008 - 15:03:53 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Wochenendausgabe, 11. Oktober 2008 | Titelseite Bad Doberan

Viele Kinder, allerhand Gewerbe, Kultur und eine 831 Jahre alte Geschichte. Das ist Hohenfelde, dicht bei Doberan gelegen.

Im Kreis gebaut. Ein großer Stein im Dorf-Zentrum trägt die Zahl der Ersterwähnung: 1177. Als Ringdorf in der wendischen Siedlungszeit erbaut, erhielt Hohenfelde zunächst den Namen Putecha. Erst mittelalterliches Klosterdorf, später ein Bauerndorf. Ursprünglich lagen alle Höfe, die Schmiede und zwei Häuslereien im Dorfring. Ziegeleien und Bauernstellen wurden im 19. Jahrhundert errichtet. Neuhohenfelde entstand um 1820 als Büdnereisiedlung. Kinderreich ist Hohenfelde heute. Die Kita „Teichfrösche“ am Rande des Dorfes „quillt über“ vor Kinderlachen. „Die Kita ist sehr beliebt“, so Erika Hexel. Ab 1968 trug ihr Vater Wilhelm Radder Historisches von Hohenfelde zusammen. Erika Hexel verwaltet den Nachlass, der von ihrer Schwester weitergeführt wurde. Der Hohenfelder Chor ist seit der Gründung 1965 gern gesehener Gast auf Festivitäten. Auch Erika Hexel singt dort seit vielen Jahren mit. Die 29 Mitglieder sind eine harmonische Gemeinschaft. „Sie ist immer sehr hilfsbereit“, so Erika Hexel. Gemeint ist Frisörmeisterin Ingrid Kruth, ebenfalls ein Chormitglied. In dieser Woche kamen gut 40 Gratulanten zu ihrem 15. Geschäftsjubiläum. „Hier herrscht eine familiäre Atmosphäre“, zeigt sich Erika Hexel begeistert. Angefangen hat die Frisörmeisterin allein. Mittlerweile beschäftigt die flotte 58-Jährige noch sechs weitere Frisörinnen. „Flexibilität ist mir wichtig. Ich möchte alle Mitarbeiterinnen behalten können“, sagt die Chefin. Der Lebensmittelladen nebenan musste nach vielen Versuchen von verschiedenen Pächtern schließen. Dafür treffen sich die Hohenfelder gerne im Backshop an der Schwaaner Chaussee. Die Hauptstraße ist übrigens schon 1882 gebaut worden. Den „Backshop Hohenfelde“ führt Eveline Hunger seit etwa zwei Jahren mit zwei Angestellten. In dem Geschäft gibt es neben Bäckereiwaren auch leckeren Imbiss und einige Grundnahrungsmittel wie Mehl und Zucker. Auf der gleichen Straßenseite reihen sich Firmen wie die Glaserei „Hermann“, der Motorrad-Shop „Toxic-Bikes“, HSB-Bau und „Schimming Straßen-und Tiefbaufirma“ aneinander. Auch die Freiwillige Feuerwehr besitzt an dieser Straßenseite ihr Domizil. Interessant auch, dass entlang dieser Trasse Anfang des 19. Jahrhunderts viele Häuser gebaut wurden. Lustig und traurig zugleich ist die Hohenfelder Story der entführten Großmutter: Eine ehemalige Stellmacherei wurde 1903 an Stellmachermeister Herrmann Beyer verpachtet. Der Vertrag sah vor, die dort ansässige ältere Dame zu übernehmen und zu versorgen. Das sahen jedoch deren Kinder in Kröpelin nicht gerne, denn so ging ihnen das Versorgungsgeld „flöten“. Sie entführten kurzerhand die Großmutter. Beyer holte sie zurück, denn die Oma wollte bei ihm bleiben. Die Kinder wiederholen ihre Tat. Die Großmutter nahm sich, angesichts dieses Irrsinns, das Leben. Die alte Schule, gebaut 1881, gibt es schon lange nicht mehr. Dafür steht die Friedenseiche, gepflanzt 1871 vom Schulzen, imposant auf dem Dorfplatz. „Helgoland“ und „Quellental“ heißen die beiden Gaststätten in Hohenfelde. Nicht nur dort wird gefeiert. Gerne auch im umgebauten Stall, in dem noch zur DDR-Zeit getrocknete Futter-Kartoffelschalen lagerten. Heute ein Schmuckstück und Hort für Familienfeiern, Treff der Volkssolidarität und Ort vieler kultureller Angebote. Bürgermeister Karlheinz Siewert kümmert sich gut um seine etwa 860 Hohenfelder, wird erzählt. Peter Betke wohnt gegenüber der Scheune. Pflanzte den Wein ans Haus. Der 52-Jährige arbeitet seit neun Jahren für die Gemeinde. Lebt schon seit 28 Jahre im Dorf und kam einst der Liebe wegen nach Hohenfelde. Der saubere, gepflegte Ort hätte nun genug Neubaugebiete, ist nicht nur seine Meinung. Fast wächst Hohenfelde mit dem Krankenhaus „Am Rande der Stadt“ zusammen. Wäre schade um die Idylle. Hohenfelde – gewachsen aus einem Ring – mit einem Baum des Friedens in seiner Mitte.

SABINE HÜGELLAND


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Randstreifen zuerst mähen

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Donnerstag - 06.11.2008 - 15:03:42 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Dienstag, 23. September 2008 | Titelseite Bad Doberan

Hohes Unkraut in den Gräben entlang der L 13. Das soll sich bald ändern, verspricht der Leiter der Straßenbauamtes Güstrow.

„Wenn Besucher von der Autobahn A 20 kommen und über die Landesstraße 13 in Richtung Bad Doberan fahren, müssen sie viel Unkraut in Straßengräben sehen. „Das ist doch kein gutes Aushängeschild für unsere Region“, kritisiert eine Bad Doberanerin. Sie sei erst durch Besucher darauf gestoßen worden und habe sich später selbst überzeugen können, so die Rentnerin.

Auffallend an der Landesstraße zwischen Bad Doberan und Abzweig Groß Bölkow: Die Randstreifen unmittelbar neben der Fahrbahn sind gemäht. Doch in den Gräben sieht es schlimm aus. Das Unkraut ist hoch gewachsen. Vor allem außerhalb von Ortschaften.

„So einiges machen unsere Gemeindearbeiter schon mit. Um die Bushaltestellen zum Beispiel. Allein, damit unser Dorf schön aussieht“, betont Hohenfeldes Bürgermeister Karlheinz Siewert.

Doch zuständig sei für die Gräben entlang der Landesstraße das Straßenbauamt Güstrow, heißt es aus dem Ordnungsamt Bad Doberan-Land. „Doch da müssen wir hin und wieder mal anstoßen. Wenn Poller entlang der Bundesstraße kaputt sind, oder die Gräben in Reddelich zuwachsen, dann ist ein Anstoß schon nötig“, so die Mitarbeiterin. Das Straßenbauamt sei auch für Verkehrs- und Ortsschilder zuständig, erklärt sie. Doch die Gemeinden würden von sich aus schon manches mitmachen. Wegen des sauberen Ortsbildes.

„Ja. Die Zuständigkeit liegt bei uns“, sagt eindeutig Alfred Kohlenberger, Leiter des Straßenbauamtes Güstrow. Aber das sei natürlich vom Maschineneinsatz abhängig. „Zunächst geht es um die Verkehrssicherheit. Das heißt, direkt am Rand wird gemäht. Der hintere Bereich erfolgt dann im zweiten Gang“, erklärt der Amtsleiter. Doch er informiert, dass in den nächsten Tagen durch die zuständige Kröpeliner Straßenmeisterei auch der hintere Bereich an der L 13, sprich Straßengraben, beräumt wird.

Das Straßenbauamt Güstrow ist im Landkreis Bad Doberan verantwortlich für die Bundesstraße 105 und die Landesstraßen, und kümmert sich im Auftrage der Kreisverwaltung um die Kreisstraßen. „Das sind insgesamt etwa 400 Kilometer“, macht Alfred Kohlenberger deutlich.

Auch in der Gemeindeverwaltung Satow weiß man: Zuständig für die Gräben entlang der Landesstraße ist das Güstrower Amt. „Innerorts haben wir aber auch Pflichten“, so der stellvertretende Bürgermeister Detlef Brümmer. „Aber nur in geschlossenen Ortschaften, zwischen den sogenannten OD-Steinen“, macht er klar. Das ist beispielsweise Hanstorf. Hier würden sich Gemeindearbeiter um Ordnung in den Gräben bemühen. „Aber täglich geht das auch nicht“, bittet er um Verständnis.

„Die Ortsdurchfahrt ist der Teil einer Landes- oder Kreisstraße, der innerhalb der geschlossenen Ortslage liegt. Geschlossene Ortslage ist der Teil des Gemeindegebietes, der in geschlossener oder offener Bauweise zusammenhängend bebaut ist. Einzelne unbebaute Grundstücke oder einseitige Bebauung unterbrechen den Zusammenhang nicht“, heißt es dazu im Straßen- und Wegenetz des Landes MV.

RENATE PETER


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Fette Reifen flitzten durch Hohenfelde

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Donnerstag - 06.11.2008 - 14:53:13 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Montag, 08. September 2008 | Lokalsport

Auf anspruchsvollem Rundkurs mit Abfahrt und Steigungen sorg- ten am Sonnabend in Hohenfelde 60 Kinder für ein spannendes Radrennen.

Das Kinder-Radrennen in Hohenfelde soll auch weiterhin „Kleine Friedensfahrt“ heißen – mit dem Zusatz „Fette Reifen“. Darin waren sich die Veranstalter Hohenfeldes Bürgermeister Karlheinz Siewert, Sven Spiegel von den Doberaner Radsportlern und Michael Rachner vom Kreissportbund einig. Etwa 60 Kinder und Jugendliche fanden sich am Samstagvormittag im Wohngebiet „Am Schwanenteich“ ein. Dort galt es, einen 600 Meter langen Rundkurs zu befahren. Drei Runden mussten die Teilnehmer der Jahrgänge 2002 und jünger absolvieren. Nicht nur bei den kleinen Radfahrern war die Anspannung groß, sondern ebenso bei den Eltern und anderen Verwandten. So hatten der dreijährige Marc-Jason – jüngster Teilnehmer des Rennens – und sein zwei Jahre älterer Bruder Dustin-Jan mit Vater, Mutter und Oma gleich einen Fanclub mitgebracht. Die Aufregung der Eltern war nachzuvollziehen, denn für den kleinen Marc-Jason war es definitiv das erste Radrennen. „Er hat erst vor drei Wochen Radfahren gelernt“, berichtete die Mutter. Ihre Nervosität schlug nach dem Start sofort in Begeisterung um, denn Dustin-Jan, ihr Ältester, fuhr dem Pulk vorneweg und raste schließlich als Erster über die Ziellinie. Und auch der lütte Marc-Jason kam heil im Ziel an und war noch nicht einmal Letzter. Als nächstes drehten die Mädchen der jüngsten Gruppe ihre Runden. Nach deren Zieleinlauf wurden die ersten Sieger gekürt. Weiter ging es mit der nächst älteren Gruppe. Die jeweils besten drei Teilnehmer aus dem Landkreis Bad Doberan bekamen neben den Urkunden auch Medaillen der 11. Kreisjugendsportspiele. Besonders auffällig war die Leistung der zehnjährigen Alice Siewert. Sie überrundete schon frühzeitig ihre Konkurrenten, gewann souverän das Rennen und drehte sogar noch eine Extrarunde. „Ich hoffe, dass Alice Mitglied in unserer Radsport-Abteilung wird, sie hat das Talent“, meinte der Doberaner Radsport-Oldie Rainer Karrasch. Die Sieger: 2002 u. jünger, Jungen: 1. Dustin-Jan Schmidt, 2. Aurel Sperber, 3. Hannes Henke; Mädchen: 1. Hanna Höfer, 2. Terezia Kovacova, 3. Vanessa Bittins; 2000/1 Jungen: 1. Henning Scheffler, 2. Tom-Ole Malchin, 3. Hannes Scheffler; Mädchen: 1. Elisa Stein, 2. Wenke Sander; 98/99 Jungen: 1. Jannik Buhr, 2. Alexander Röbke; Mädchen:

1. Alice Siewert, 2. Charlotte Albrecht, 3. Nina-Sophie Malchin; 96/97 Jungen: 1. Arne Piloth, 2. Marc Sander, 3. Marius Naujokat; Mädchen: 1. Sina Murr, 2. Maria Kruth.

ROLF BARKHORN


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Radrennen für Kinder in Hohenfelde

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Donnerstag - 06.11.2008 - 14:51:52 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Freitag, 05. September 2008 | Lokalsport

Hohenfelde Früher hieß das Jugendradrennen noch „Kleine Friedensfahrt“, heute wird es „Fettes Reifen Rennen“ genannt. Aber egal welchen Namen der Wettkampf auch trägt, im Mittelpunkt stehen die kleinen Radfahrer, die darum wetteifern, als Erster die Ziellinie zu überfahren. Los geht es am morgigen Sonnabend um 10 Uhr in Hohenfelde bei Bad Doberan. Dort haben die Nachwuchsrennen, die vom Bad Doberaner SV und der Gemeinde gemeinsam organisiert werden, eine mehrjährige Tradition.

Mitmachen dürfen laut Ausschreibung nur Mädchen und Jungen der Jahrgänge 1995 und jünger, die noch nicht aktives Mitglied in einem Radsportverein sind. Aber wenn die kleinen Rennfahrer durch den Wettbewerb auf den Geschmack kommen sollten, sind sie anschließend bei den Radsportlern des Doberaner SV natürlich herzlich willkommen.

Bis 9.30 Uhr können sich am Sonnabend auch noch Kurzentschlossene als Teilnehmer eintragen lassen, bevor es dann auf den 600 Meter langen Rundkurs im Wohngebiet „Am Schwanenteich“ geht. Für Teilnehmer aus dem Landkreis Bad Doberan erfolgt neben der Rennplatzierung gleichzeitig eine Medaillenwertung im Rahmen der Kreis-, Kinder- und Jugendsportspiele. OJ


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Drei Viertel der Bürger wollen keine Umgehung

Nachrichten
Donnerstag - 06.11.2008 - 14:50:27 Uhr
HINTERGRUND
OSTSEE-ZEITUNG.DE Mittwoch, 03. September 2008 | Titelseite Bad Doberan

• Die 7,4 Kilometer lange Trasse im Zuge der Bundesstraße 105 soll den Verkehr südlich oder nördlich um Bad Doberan herum leiten. Der Bau soll bis 40 Millionen Euro kosten und steht mit Nr. 1201 seit 2004 als dringender Bedarf im Bundesverkehrswegeplan. Das heißt: Sowie die Planung abgeschlossen und Baurecht hergestellt ist, steht das Geld bereit.

• Im Februar 2007 beriet die CDU-Landtagsfraktion mit Unionsmitgliedern im Bundestag. Einhellige Meinung: Mit Fertigstellung der A 20 braucht Bad Doberan keien Ortsumgehung mehr.

• Die Ortsumgehung ist ebenfalls von den Gemeindevertretern der meisten Umlandgemeinden Bad Doberans abgelehnt worden. So u.a. von Reddelich, Parkentin, Retschow und Hohenfelde.

• Im März 2007 startete die OZ eine Telefonumfrage. 4170 Leser beteiligten sich. 3057 Leser stimmten mit Nein, 1113 mit Ja.

• Die Bürgerinitiative gegen die Ortsumgehung reichte mit 1700 Unterschriften und mehr als 2200 Mitzeichnern eine öffentliche Petition an den Bundestag ein. Der hatte gestern eine Kommission zum Vor-Ort-Termin geschickt.


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Fette Reifen flitzten durch Hohenfelde

Nachrichten
Freitag - 19.09.2008 - 10:24:20 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Montag, 08. September 2008 | Lokalsport

Auf anspruchsvollem Rundkurs mit Abfahrt und Steigungen sorg- ten am Sonnabend in Hohenfelde 60 Kinder für ein spannendes Radrennen.

Hohenfelde Das Kinder-Radrennen in Hohenfelde soll auch weiterhin „Kleine Friedensfahrt“ heißen – mit dem Zusatz „Fette Reifen“. Darin waren sich die Veranstalter Hohenfeldes Bürgermeister Karlheinz Siewert, Sven Spiegel von den Doberaner Radsportlern und Michael Rachner vom Kreissportbund einig. Etwa 60 Kinder und Jugendliche fanden sich am Samstagvormittag im Wohngebiet „Am Schwanenteich“ ein. Dort galt es, einen 600 Meter langen Rundkurs zu befahren. Drei Runden mussten die Teilnehmer der Jahrgänge 2002 und jünger absolvieren. Nicht nur bei den kleinen Radfahrern war die Anspannung groß, sondern ebenso bei den Eltern und anderen Verwandten. So hatten der dreijährige Marc-Jason – jüngster Teilnehmer des Rennens – und sein zwei Jahre älterer Bruder Dustin-Jan mit Vater, Mutter und Oma gleich einen Fanclub mitgebracht. Die Aufregung der Eltern war nachzuvollziehen, denn für den kleinen Marc-Jason war es definitiv das erste Radrennen. „Er hat erst vor drei Wochen Radfahren gelernt“, berichtete die Mutter. Ihre Nervosität schlug nach dem Start sofort in Begeisterung um, denn Dustin-Jan, ihr Ältester, fuhr dem Pulk vorneweg und raste schließlich als Erster über die Ziellinie. Und auch der lütte Marc-Jason kam heil im Ziel an und war noch nicht einmal Letzter. Als nächstes drehten die Mädchen der jüngsten Gruppe ihre Runden. Nach deren Zieleinlauf wurden die ersten Sieger gekürt. Weiter ging es mit der nächst älteren Gruppe. Die jeweils besten drei Teilnehmer aus dem Landkreis Bad Doberan bekamen neben den Urkunden auch Medaillen der 11. Kreisjugendsportspiele. Besonders auffällig war die Leistung der zehnjährigen Alice Siewert. Sie überrundete schon frühzeitig ihre Konkurrenten, gewann souverän das Rennen und drehte sogar noch eine Extrarunde. „Ich hoffe, dass Alice Mitglied in unserer Radsport-Abteilung wird, sie hat das Talent“, meinte der Doberaner Radsport-Oldie Rainer Karrasch. Die Sieger: 2002 u. jünger, Jungen: 1. Dustin-Jan Schmidt, 2. Aurel Sperber, 3. Hannes Henke; Mädchen: 1. Hanna Höfer, 2. Terezia Kovacova, 3. Vanessa Bittins; 2000/1 Jungen: 1. Henning Scheffler, 2. Tom-Ole Malchin, 3. Hannes Scheffler; Mädchen: 1. Elisa Stein, 2. Wenke Sander; 98/99 Jungen: 1. Jannik Buhr, 2. Alexander Röbke; Mädchen:

1. Alice Siewert, 2. Charlotte Albrecht, 3. Nina-Sophie Malchin; 96/97 Jungen: 1. Arne Piloth, 2. Marc Sander, 3. Marius Naujokat; Mädchen: 1. Sina Murr, 2. Maria Kruth.

ROLF BARKHORN


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Radrennen für Kinder in Hohenfelde

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Freitag - 19.09.2008 - 10:23:09 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Freitag, 05. September 2008 | Lokalsport

Hohenfelde Früher hieß das Jugendradrennen noch „Kleine Friedensfahrt“, heute wird es „Fettes Reifen Rennen“ genannt. Aber egal welchen Namen der Wettkampf auch trägt, im Mittelpunkt stehen die kleinen Radfahrer, die darum wetteifern, als Erster die Ziellinie zu überfahren. Los geht es am morgigen Sonnabend um 10 Uhr in Hohenfelde bei Bad Doberan. Dort haben die Nachwuchsrennen, die vom Bad Doberaner SV und der Gemeinde gemeinsam organisiert werden, eine mehrjährige Tradition.

Mitmachen dürfen laut Ausschreibung nur Mädchen und Jungen der Jahrgänge 1995 und jünger, die noch nicht aktives Mitglied in einem Radsportverein sind. Aber wenn die kleinen Rennfahrer durch den Wettbewerb auf den Geschmack kommen sollten, sind sie anschließend bei den Radsportlern des Doberaner SV natürlich herzlich willkommen.

Bis 9.30 Uhr können sich am Sonnabend auch noch Kurzentschlossene als Teilnehmer eintragen lassen, bevor es dann auf den 600 Meter langen Rundkurs im Wohngebiet „Am Schwanenteich“ geht. Für Teilnehmer aus dem Landkreis Bad Doberan erfolgt neben der Rennplatzierung gleichzeitig eine Medaillenwertung im Rahmen der Kreis-, Kinder- und Jugendsportspiele. OJ


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Drei Viertel der Bürger wollen keine Umgehung

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Freitag - 19.09.2008 - 10:21:31 Uhr
HINTERGRUND
OSTSEE-ZEITUNG.DE Mittwoch, 03. September 2008 | Titelseite Bad Doberan

• Die 7,4 Kilometer lange Trasse im Zuge der Bundesstraße 105 soll den Verkehr südlich oder nördlich um Bad Doberan herum leiten. Der Bau soll bis 40 Millionen Euro kosten und steht mit Nr. 1201 seit 2004 als dringender Bedarf im Bundesverkehrswegeplan. Das heißt: Sowie die Planung abgeschlossen und Baurecht hergestellt ist, steht das Geld bereit.

• Im Februar 2007 beriet die CDU-Landtagsfraktion mit Unionsmitgliedern im Bundestag. Einhellige Meinung: Mit Fertigstellung der A 20 braucht Bad Doberan keien Ortsumgehung mehr.

• Die Ortsumgehung ist ebenfalls von den Gemeindevertretern der meisten Umlandgemeinden Bad Doberans abgelehnt worden. So u.a. von Reddelich, Parkentin, Retschow und Hohenfelde.

• Im März 2007 startete die OZ eine Telefonumfrage. 4170 Leser beteiligten sich. 3057 Leser stimmten mit Nein, 1113 mit Ja.

• Die Bürgerinitiative gegen die Ortsumgehung reichte mit 1700 Unterschriften und mehr als 2200 Mitzeichnern eine öffentliche Petition an den Bundestag ein. Der hatte gestern eine Kommission zum Vor-Ort-Termin geschickt.


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Fette Reifen bald in Hohenfelde

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Freitag - 19.09.2008 - 10:20:13 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Freitag, 22. August 2008 | Lokalsport

Im Rahmen der Kreis-Kinder- und Jugendsportspiele veranstaltet die Abteilung Radsport des Doberaner SV am 6. September in Hohenfelde wieder das beliebte „Fettes-Reifen-Rennen“.

Bad Doberan „Den Älteren ist das Rennen noch unter dem Namen ’Kleine Friedensfahrt’ ein Begriff“, sagt René Mödebeck, einer der Radsport-Macher beim Doberaner SV. Mödebeck schwört auf die Veranstaltung, die seit fünf Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hohenfelde ausgetragen wird. „Der Bürgermeister Karlheinz Siewert unterstützt uns bei der Ausrichtung der Veranstaltung immer tatkräftig.“ Auf einem 600 Meter langen Rundkurs im Wohngebiet „Am Schwanenteich“ können sich die Mädchen und Jungen in fünf Altersklassen so richtig austoben. Müssen die Jüngsten (Jahrgang 2002 und jünger) drei Runden absolvieren, werden den älteren Kindern (94/95) 15 Runden abverlangt. „600 Meter, vier Kurven, keine Erhöhungen. Das reicht für die Kinder“, ist Mödebeck überzeugt. Die Jahrgänge 2000/01 umfahren den Kurs sechsmal, 98/99 „drehen“ zehn Runden, die Kinder der Jahrgänge 96/97 zwölf. „Bei 50 bis 60 Kindern geht es ordentlich zur Sache, die Mütter und Väter sorgen an der Strecke immer für richtig gute Stimmung“, freut sich René Mödebeck auf die Veranstaltung. In diesem Zusammenhang weist Mödebeck auf die Regularien des Rennens hin: „Mit der Anmeldung werden das Reglement, die Teilnahmebedingungen und der Haftungsausschluss anerkannt. Die Teilnehmer benötigen das Einverständnis ihrer Eltern. Es wird nach den allgemeinen Radsportregeln gefahren. Alle Teilnehmer starten auf eigene Gefahr. Es besteht für jeden Teilnehmer Helmpflicht. Gefahren wird mit dem eigenen verkehrssicheren Fahrrad und in geeigneter Kleidung.“ Für die jeweils drei Erstplatzierten stehen Medaillen bereit, Urkunden erhalten die Ränge vier bis sechs. „Bei den ganz Kleinen haben wir natürlich auch für jeden Starter eine Erinnerungsurkunde parat“, sagt Mödebeck. Und hofft dabei, dass auch in diesem Jahr wieder ein paar interessierte Kinder für die Nachwuchsarbeit bei den Doberaner Radsportlern gewonnen werden können.

OLAF JENJAHN


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