Gemeinde legt heute Zuschüsse für Kita fest

KITA
Sonntag - 24.02.2008 - 14:07:01 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Montag, 12. Februar 2007 | Stadt und Land

Hohenfelde Zur Neuregelung der Gemeinde- und Elternanteile an den Kita-Kosten will die Hohenfelder Gemeindevertretung in ihrer heutigen Sitzung einen Beschluss fassen. Laut Beschlussvorlage soll der Gemeindezuschuss für einen Krippen-Ganztagsplatz 229,54 Euro betragen, für einen Krippen-Teilzeitplatz 137,73 Euro, für einen Krippen-Halbtagsplatz 114,77 Euro, für einen Kindergarten-Ganztagsplatz 117,22 Euro, für einen Kindergarten-Teilzeitplatz 70,33 Euro und für einen Kindergarten-Halbtagsplatz 58,61 Euro. Die öffentliche Sitzung im Hohenfelder Gemeindezentrum beginnt um 19 Uhr mit einer Einwohnerfragezeit.


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Für viele Kinder bleibt sie „Tante Hanne“

KITA
Sonntag - 24.02.2008 - 14:02:19 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Dienstag, 21. Juni 2005 | Stadt und Land

Hannelore Krempin ist eine Frau aus Hohenfelde, die auf Treue setzt. Seit 42 Jahren ist sie verheiratet und seit 30 Jahren arbeitet sie im Kindergarten. Jetzt geht die beliebte Erzieherin in den Ruhestand.

Hohenfelde „Tante Hanne“ nennen sie die Lütten der Kindertagesstätte „Teichfrösche“ schlicht. Dass sie in wenigen Tagen nach 30 Berufsjahren in den Ruhestand geht, haben die wenigsten der 48 Mädchen und Jungen begriffen. „Die meisten glauben, ich fahre in den Urlaub. Abschied klingt auch so endgültig. Ich werde versuchen, immer mal reinzuschauen. Aber ein Einschnitt ist es schon“, gesteht Hannelore Krempin. Wie viele Kinder sie in den letzten drei Jahrzehnten an ihre Brust gedrückt, wie viele Tränen sie getrocknet und wie viel Trost sie gespendet hat, vermag sie nicht zu sagen. „Jedes Kind liegt mir am Herzen“, so die 60-Jährige.

Eltern und Kolleginnen schätzen ihre liebevolle, bescheidene Art und ihre Einsatzbereitschaft. „Wenn jemand krank wurde, sprang sie ein. Geht nicht, das gab es für sie nie“, betont Edith Dostal, die Leiterin der Kita. Hannelore Krempin habe die Arbeit stets gesehen, man musste nicht viel reden und erklären. „Wir werden sie vermissen“, so die Chefin.

Besonders die zwölf Jüngsten lieben sie. Mit Gerlinde Hexel kümmert sie sich speziell um diese Krabbler und Laufanfänger. In der Mittagszeit liest Tante Hanne dann den Größeren, die nicht zu schlafen brauchen, Märchen vor, bastelt oder malt mit ihnen.

Dass es Hannelore Krempin nach dem Austritt aus dem Berufsleben langweilig werden könnte, glaubt sie nicht. „Dafür habe ich zu viel zu tun. Mein größtes Hobby ist mein Garten.“ Auf dem 2000 Quadratmeter großen Grundstück wachsen Blumen aller Art. „Besonders die Rosen brauchen viel Pflege“, so die Hohenfelderin.

Mit Reinhard, der seit 42 Jahren ihr Ehemann ist, will sie das Mehr an Freizeit genießen. „Dann stehen öfter Fahrten mit dem Tretboot auf dem Plan. Auf dem angemieteten Areal befindet sich ein Teich.“ Außerdem gebe es da noch die Kinder und vier Enkel, die sie immer gern um sich habe.

Und wenn ein bisschen mehr Ruhe einkehrt, die Gartenarbeit nicht mehr so drückt, hofft sie, öfter romantische Filme oder Krimis ansehen zu können. „Colombo, den mag ich als Kommissar am liebsten. Der wirkt zwar schrullig, ist aber topfit“, sagt sie lächelnd.

ANETT JONUSCHAT


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Lautes Geschrei um Poldi

KITA
Sonntag - 24.02.2008 - 14:01:53 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Dienstag, 07. Juni 2005 | Titelseite Bad Doberan

Bad Doberan Kasperle und Co haben Stress. Erst das Geburtstagsgeschenk verloren, und nun, in ihrer kopflosen Verwirrung brauchen sie dringend Hilfe im Straßenverkehr. Kathrin Oswald und ihr Kollege Steffen Binnewerg von der Polizeidirektion Pirna (Sachsen) hauchen im Dienst den Puppen in ihrem selbst geschriebenen Stück „Das verlorene Geschenk“ Leben ein, um Schülern und Vorschulkindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr beizubringen.

Lautes Geschrei begleitete Dino „Poldi“, das Maskottchen des Pirnaer Präventionsteams, bei seinem gestrigen Auftritt in der Doberaner Stadthalle. Die Hortkinder der Buchenbergschule waren voll dabei, fieberten um Poldi. Mitmachen war ausdrücklich erwünscht. „Damit sich die Kinder mit den Charakteren der Puppen und deren Verhalten auseinander setzen und die Handlung als Erlebnis mit nach Hause nehmen“, erklärt Kathrin Oswald. In einem spannenden 25-Minuten-Programm mit einigen Überraschungen gaben sie den Kindern Beispiele und Ratschläge im Umgang mit Fremden, verlorenen Gegenständen und natürlich dem sicheren Überqueren der Straße.

Insgesamt sind drei Vorstellungen in Bad Doberan geplant. „Morgen sehen die Lessing-Schüler und Donnerstag die Vorschulkinder aus Doberan und Hohenfelde das Stück“, informiert Roswita Raake, Koordinatorin dieser Veranstaltung, die im Rahmen des 1. Festivals der Polizei-Puppenbühnen des Landes stattfindet. Anlass des Festivals ist das 10-jährige Bestehen der Rostocker Polizei-Puppenbühne. Zwölf Polizei-Puppenbühnen aus ganz Deutschland touren eine Woche durch das Land, um das Ereignis mit den Rostockern zu feiern.

DORIT WEIDLICH


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Jugendliche dürfen ins Gemeindezentrum

KITA
Sonntag - 24.02.2008 - 14:01:34 Uhr
Mittwoch, 11. Mai 2005

Lange kämpften sie darum, jetzt hatten sie Erfolg: Jugendliche aus Hohenfelde dürfen das Gemeindezentrum in ihrer Freizeit nutzen. Unter Federführung von Steffen Kampa und Matthias Brand treffen sich die Mädchen und Jungen alle drei Wochen, um Tischtennis, Billard oder Tischfußball zu spielen.


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Sieg für Hohenfelder Jugend

KITA
Sonntag - 24.02.2008 - 13:59:44 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Wochenendausgabe, den 18. Dezember 2004 | Stadt und Land

Hohenfelde Erstaunlich viele Jugendliche gehörten zu den Gästen der letzten diesjährigen Gemeindevertretersitzung in Hohenfelde. Immer wieder versuchten gerade sie in ihrem Heimatdorf eine Bleibe zu finden. Vergebens. Mehrfach wurde ihnen auch von der Gemeinde erklärt, warum es hier und dort eben keinen Platz für die Kids gibt.

Nun plötzlich die Wende. Kurz vor Jahresschluss kam die Nutzung des Gemeindezentrums für die Jugendlichen des Dorfes doch noch auf die Tagesordnung. Einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter, dass die Hohenfelder Jugendlichen die Räume des Gemeindezentrums für Veranstaltungen nutzen können. Super, meinten die Kids. Nun liegt es an ihnen, ob sie das Vertrauen, das die Gemeindevertreter in sie setzen, auch rechtfertigen. Die ersten Veranstaltungen, die bereits stattfanden, stimmen optimistisch.

Zuvor hatte Bürgermeister Siewert im Tagesordnungspunkt Information des Bürgermeisters vehement die Erhöhung der Kreisumlage abgelehnt. Offen blieb jedoch, ob das auch die Meinung der Gemeindevertreter war. Weiter wurde über Baumaßnahmen 2005 informiert. Im kommenden Jahr sollen Straßenbaumaßnahmen im Außenbereich favorisiert werden.

Vom Schilderwald war im OZ-Artikel der letzten Gemeindevertretersitzung die Rede. Unverständlich neue kamen hinzu. So ein Verkehrsverbotsschild am Gemeindezentrum und ein Einbahnstraßenschild im Schulweg, das so keinen Sinn gibt. Wer sie aufgestellt hat ließ sich nicht klären. Das Straßenverkehrsamt ist informiert.

JOCHEN MÜLLER


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Gemeindezentrum für Jugend öffnen

KITA
Sonntag - 24.02.2008 - 13:59:15 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Mittwoch, den 15. Dezember 2004 | Stadt und Land

Hohenfelde Die Mitnutzung des Gemeindezentrums durch die Dorfjugend ist ein wichtiges Thema der heutigen Gemeindevertretersitzung ab 19 Uhr in eben jenem Zentrum in Hohenfelde.


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Dorfjugend sucht noch immer Domizil

KITA
Sonntag - 24.02.2008 - 13:58:11 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Donnerstag, den 28. Oktober 2004 | Stadt und Land

Hohenfelde „Hohenfelder Jugend steht noch im Regen“ – so war ein OZ-Artikel vor fast einem Jahr überschrieben. Dass sie trotz neuem Gemeindezentrum, das so nach und nach zum „Haus der Generationen“ werden soll, immer noch im Regen stehen, machten auf der letzten Gemeindevertretersitzung Jugendliche deutlich.

Mehrere Versuche, irgendwo im Dorf heimisch zu werden, misslangen. Ob das Gemeindezentrum künftig auch Heimstätte der Jugend wird, hängt in erster Linie von ihr selbst ab. Da war einerseits von Vertrauen die Rede, andererseits wurde nach Verantwortlichkeit und vor allem nach Ideen zu sinnvollen Freizeitbeschäftigungen gefragt. Bürgermeister Karlheinz Siewert zeigte sich offen für weitere Gespräche. Wenn die Mädchen und Jungen sich nun endlich selbst einen Kopf über ihre Freizeitgestaltung machen, dann sollten sie schon in diesem Winter nicht mehr im Regen stehen.

Weiter ging es in der diesmal sehr strapazierten Einwohnerfragezeit besonders um die Instandsetzung von Straßen im Außenbereich und um die Sicherstellung der Löschwasserversorgung. Häufigstes Argument für diesen Nachholebedarf und weitere Hohenfelder Probleme: fehlende Fördermittel. Zumindest haben diese jedoch für das großzügige Versiegeln der Flächen rund um das Gemeindezentrum gereicht.

Im weiteren Verlauf der Gemeindevertretersitzung wurde der Bürgermeister nach der Feststellung der Jahresrechnung 2003 entlastet.

Während die Dorfjugend nun hoffentlich an Konzepten bastelt, plant die Ortsgruppe der Volkssolidarität am Sonnabend ein zünftiges Herbstfest. Beginn ist um 17 Uhr in der wieder eröffneten Gaststätte „Helgoland“. Für Stimmung sollen Käpt'n Alfred und später DJ Jörg sorgen. Überhaupt sind die Senioren der Gemeinde sehr aktiv. Beim Basteln, Tanzen und beim Frauensport. Bereits ab Oktober finden im Gemeindezentrum die beliebten Klubnachmittage bei Kaffee und Kuchen statt.

Die nächsten Termine fallen auf den 10. November und den 8. Dezember. Gebastelt wird an jedem ersten Montag im Monat ab 15 Uhr.

JOCHEN MÜLLER


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Neue Fenster für das Domizil der Teichfrösche

KITA
Sonntag - 24.02.2008 - 13:57:34 Uhr
OSTSEE-ZEITUNG.DE Freitag, den 27. August 2004 | Stadt und Land

Hohenfelde Dass es durch die Ritzen nicht mehr zieht, dafür sorgte jetzt die Gemeinde Hohenfelde. Sie ließ in die Kindertagesstätte „Teichfrösche“ zwölf weiße Kunststoff-Fenster, zwei neue Eingangstüren und eine Terrassentür einbauen. „In dieser Woche wurden die Bauarbeiten abgenommen“, erzählt Bürgermeister Karlheinz Siewert. „Rund 8000 Euro investierten wir als Kommune in die Modernisierungs-Aktion. Sicher gut angelegtes Geld.“ Haus und Grund gehören zwar der Kommune, doch inhaltlich wird die Kita von einer Elterninitiative, einem eingetragenen Verein, geleitet. Sie erarbeitet gemeinsam mit den Erzieherinnen das Konzept der Einrichtung, setzt methodische und organisatorische Akzente. 48 Mädchen und Jungen besuchen die „Teichfrosch“-Anlage zurzeit. Die Tagesstätte für die Lütten befindet sich im Herzen von Hohenfelde. In der Nachbarschaft liegt der idyllische Dorfteich, der Pate bei der Namensgebung der Einrichtung stand.

JO


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Verzögerungen bei Umsetzung des KiföG

KITA
Sonntag - 24.02.2008 - 13:57:01 Uhr
Kosten für Eltern steigen im Kreis vergleichsweise niedrig
OSTSEE-ZEITUNG.DE Freitag, 6. August 2004 | Titelseite Bad Doberan

Bad Doberan Zum 1. August sollte es im Landkreis Bad Doberan greifen: das Wortungetüm namens Kindertagesstättenförderungsgesetz (KiföG). Wie der Jugendamtsleiter des Kreises Gregor Johannsen gestern bei einem Besuch des CDU-Landtagsabgeordneten Henning von Storch sagte, könne die Umsetzung zu diesem Datum aber nicht eins zu eins erfolgen. „Selbst das Umsetzen von wesentlichen Teilen ist ein unglaublicher Aufwand.“

2,33 Millionen Euro bekomme der Kreis in diesem Jahr vom Land–ein relativ kleiner Teil der Gesamtkosten. Einen weiteren Teil in Höhe von 28,8 Prozent schießt der Landkreis hinzu. Den Rest müssen Gemeinden und Bürger tragen. Für die Eltern heißt das: tiefer in die Tasche greifen. Wie tief, ist allerdings noch unklar. Fest steht nur, dass in verschiedenen Gemeinden derzeit unterschiedliche Fehlbeträge existieren.

Während die Unterfinanzierung in Kröpelin und Neubukow mit 1,50 Euro beziehungsweise 1,80 Euro pro Monat und Kita-Platz relativ niedrig ausfällt, ist sie in Bad Doberan mit 1,98 Euro und 2,18 Euro schon etwas höher. Die höchsten Fehlbeträge haben Gemeinden wie Hohenfelde mit 4,27 Euro, Ziesendorf mit 4,54 Euro oder Reinshagen mit 5,16 Euro.

„Ob und in welcher Höhe diese Beträge tatsächlich auf die Eltern umgelegt werden, entscheiden die Gemeinden“, so Amtsleiter Johannsen. Dass die Unterfinanzierung im Landkreis vergleichsweise gering ausfällt, liege daran, dass die Kommunen in diesem Jahr noch Geld als Kita-Stütze vorgehalten haben. Ob dies 2005 noch so sein wird, wage er nicht zu sagen. Im schlimmsten Fall könnten die Kosten für die Eltern ähnlich explodieren wie in Wismar. Dort müssen in der Krippe pro Monat und Platz fast 70 Euro mehr gezahlt werden.

Johannsen denkt zudem, dass die Kommunen sich bald von den Kitas lösen. „Es gibt etliche Gemeinden, die mit freien Trägern Gespräche führen.“

T. P.


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Teichfrösche gibt es in Hohenfelder Tagesstätte

KITA
Sonntag - 24.02.2008 - 13:55:13 Uhr
Elterninitiative rettete Einrichtung vor dem Aus
OSTSEE-ZEITUNG.DE Dienstag, 30. März 2004 | Stadt und Land

Die Kindertagesstätte „Teichfrösche“ in Hohenfelde befindet sich in Trägerschaft einer Elterninitiative. Das ist einmalig im Landkreis. Die Initiative rettete die Einrichtung vor dem Aus.

Hohenfelde In ungewöhnlicher Trägerschaft befindet sich die Hohenfelder Kindereinrichtung. Sie wird von den Eltern der Sprösslinge verwaltet. Sie sind mit dieser Lösung die einzigen im Landkreis. „Das läuft bestens“, erklärt Edith Dostal, Leiterin der Kita. Die Zusammenarbeit mit den Eltern sei sehr intensiv, sehr persönlich. Probleme werden sofort besprochen, über Anschaffungen, Erneuerungen und Konzeptänderungen wird gemeinsam beraten. Einmal in zwei Monaten treffen sich die Mitglieder des Kita-Vereins Hohenfelde zur Absprache ihrer Vorhaben.

Vor zehn Jahren drohte der noch jungen Einrichtung die Schließung. Der damaligen Bürgermeisterin Sabine Neumann lag der Kindergarten am Herzen. Sie regte die Idee der Elterninitiative an, holte Erkundigungen ein und beriet das künftige Team. Das Besondere: Großeltern übernahmen damals die Weiterführung des Kindergartens, bevor die Eltern der Lütten die Aufgabe erfüllten. Das Haus gehört, wie früher der Kindergarten auch, der Gemeinde. Der heutige Träger hat das Gebäude gepachtet. „Demnächst sollen wir neue Fenster erhalten“, sagt Elke Dostal.

Eine liebevoll gestaltete Frosch-Wand mit den Bildern eines jeden kleinen Bewohners der Kindereinrichtung empfängt den Besucher im Vorraum des rund 230 Quadratmeter großen Flachbaus. 48 Kinder nutzen dort täglich unter anderem die Außenspielanlage mit den Holzhäuschen. „Alles Natur“, erklärt die Leiterin, denn unter diesem Thema werden alle Aktivitäten der Teichfrosch-Kita zusammengefasst. „Auch malen, spielen, essen und trinken gehören zum hautnahen Erleben der Umwelt“, ergänzt die 50-jährige Chefin, die seit 32 Jahren Erzieherin ist.

Regelmäßig finden Aktionswochen statt. Zuletzt ging es um Tiere. „Wir gehen auch ins Dorf. Die Leute zeigen den Kindern gern ihre Haustiere. Sie dürfen sie streicheln und Fragen stellen. So kommt der soziale Aspekt nicht zu kurz“, so die Chefin. Neben einer Ruheinsel zum Märchen hören gibt es einen separaten Bastelraum, in den sich die Kinder zurückziehen dürfen.

Im Kindergarten wird ein Englisch- und Schwimmkurs angeboten, den die Elterninitiative organisiert. Unkosten dafür tragen die Eltern selbst. „Wir haben eine Küche , aber wir kochen nicht selbst“, so Edith Dostal. Das Essen wird aus Kröpelin angeliefert.

DORIT WEIDLICH


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