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Sonntag - 24.02.2008 - 14:09:53 Uhr
Schliemanns Goldkehlchen
OSTSEE-ZEITUNG.DE Dienstag, 15. Januar 2008 | Neubukow und Kröpelin
„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder...“, dachten 15 Frauen aus der Schliemann-Stadt und folgten der Einladung von Hans Kray und Marion Albrecht zur Gründung eines Frauenchores.
Neubukow „Es gab über viele Jahrzehnte keinen Chor in Neubukow“, erzählt Hans Kray. „Da dachten wir, es wird langsam Zeit, das zu ändern“. Im November hatte Hans Kray gerade erst nach 30 Jahren die Leitung des Hohenfelder Chores abgegeben – und schon ist er wieder voller Tatendrang. „Ich hätte nicht gedacht, wie sehr mir diese Tätigkeit fehlen würde. Ich muss einfach etwas zu tun haben und was gibt es Schöneres, als mit anderen Menschen zu singen?“ Und ganz nebenbei reizte den rastlosen Reriker auch das Projekt, einen ganz neuen Chor aus der Taufe zu heben. Bei der Auswahl der Mitwirkenden und der Stücke dabei zu sein, das Programm zu gestalten, Auftritte zu organisieren. . . Dafür gibt es bereits genug Ideen: „Wir wollen dreistimmig arbeiten, dabei alle Formen des Gesanges von der Solo-Darbietung über Duette, bis hin zum Nonett einstudieren. Der Neubukower Chor selbst soll aus etwa 15 Mitgliedern bestehen, eine überschaubare Größe“, erklärt der ehemalige Musiklehrer. „Das Repertoire soll vom altbekannten Volkslied über Mecklenburger Liedgut bis hin zu Stücken der großen Komponisten, wie Beethoven, Mozart oder Schumann reichen.“ Auch der Name stand sofort fest: Der Frauenchor der Schliemannstadt sollte natürlich den Namen des berühmten Troja-Entdeckers tragen. „Wir wollen selbstverständlich geschlossen dem Schliemann-Klub beitreten“, berichtet Stellvertreterin Marion Albrecht. Die Neubukowerin hatte sich schon vor der ersten Zusammenkunft der potenziellen Chormitglieder mit Hans Kray über die wesentlichen Dinge und Grundlagen des neuen Chores abgestimmt, der sich ab sofort jeden Donnerstag, 19 Uhr, in den Räumen des Seniorenklubs am Markt trifft. Am ersten Abend waren beide Initiatoren über die große Resonanz erstaunt. Sofort erklangen einige Lieder und die Chorleiter konnten sich schon einen kleinen Überblick über die Stimmlagen der Damen verschaffen. „Sicherlich wird sich diese Besetzung im Laufe der Zeit noch ein wenig ändern“, meinte Marion Albrecht. Weitere Interessentinnen im Alter zwischen 25 und 50 Jahren sind willkommen und sollten einfach an einer Chorproben teilnehmen.
INES SCHÖBEL
Link: Zum Artikel in der Ostsee-Zeitung
Katgorie: Chor
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