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Dienstag - 13.10.2009 - 20:08:36 Uhr

STICHWORT: UMGEHUNGSSTRASSE
Informationen und Initiativen

Vor jeder Wahl ist die Umgehungsstraße südlich um Bad Doberan vom Tisch, um dann nach der Wahl wieder auf dem Tisch zu liegen.

Für uns Hohenfelder bedeutet die südliche Ortsumgehung Bad Doberans eine Zerschneidung der Landschaft zwischen dem Krankenhaus Bad Doberan und dem Ortseingang Hohenfeldes. Die Trasse soll dort von der B105 abgezweigt werden, wo es vor dem Wald nach Bartenshagen und Parkentin geht. Die Trasse soll direkt an Parkentin und Althof vorbei führen und dabei Straßen und Bahnschienen kreuzen, Baumbestand und Heideland zerstören. In Hohenfelde soll die Trasse als Brückenkonstruktion ähnlich einem Highway die Landstraße zwischen dem Gehöft der Familie Splettstößer und dem Wohngebiet "Am Roth Soll" kreuzen, das Quellental als Brücke überwinden, Glashagen und Stülow zerschneiden, wieder Bahnschienen überqueren und in Reddelich auf die B105 geleitet werden. Schon die beiden Anschlusspunkte an die B105 verschlingen viel Platz und es ist anzunehmen, dass auch in Hohenfelde ein solcher Anschluss an den Autobahnzubringer gebaut wird.

Es ist nicht sicher, ob der direkte Zugang zu Bad Doberan bestehen bleibt. Man mag sich da nicht festlegen und es erscheint auch nicht sehr wahrscheinlich, dass ein Direktzugang gewährt wird. Denn dieser würde die Umgehung vereiteln. Für uns Hohenfelder bedeutet dies, dass sich der Weg nach Bad Doberan enorm verlängert. Wir müssten dann erst nach Reddelich oder Bartenshagen fahren und dort auf die B105.

Kurzum: Für uns hat diese Trasse keinen Nutzen. Sie zerschneidet unsere Landschaft, zerstört wertvolle schutzwürdige Gebiete, bringt eine enorme Lärm- und Schadstoffbelastung und ein höheres Verkehrsaufkommen mit sich. Den Landwirten werden ihre Anbauflächen zerschnitten, die Grundstücke in Hohenfelde erleben einen Wertverfall und unsere Kinder spielen in unmittelbarer Nähe einer viel befahrenen Bundesstraße.

Dieses Szenario kann schon in Kürze bitterer Ernst sein, denn die Planer interessieren sich nicht für über 2000 Unterschriften gegen das Projekt. Das Geld steht bereit und die quer durch die Parteienlandschaft und von allen Gemeinden als unsinnig betrachtete Trasse soll gebaut werden. Das war dem Moorbad so versprochen worden und dieses macht nun Druck auf die Stadt. Eine Nordumgehung steht nicht zur Debatte, denn dagegen macht FUNDUS Druck. Bliebe eine ortsnahe Umgehung aber die steht auch nicht zur Debatte.

Zeit für uns, endlich etwas dagegen zu unternehmen. Machen Sie Ihren Unmut über die geplante Zerstörung einer der ältesten besiedelten Flecken Mecklenburgs öffentlich Luft. Hinterfragen Sie die Umgehungsstraße und reichen Sie Ihre Bedenken und vielleicht sogar Ideen ein. Es gibt eine Bürgerinitiative gegen das geplante Projekt:


Link: Mehr Informationen gibt es hier.


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