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Hier möchten wir
Ihnen die Ausflugsziele und Wander-Möglichkeiten in und um
Hohenfelde vorstellen.
Hohenfelde selbst
liegt vor den Toren Bad Doberans und bildet damit einen wichtigen
Knotenpunkt für
Wanderer und
Radwanderer. Das wichtigste Ausflugsziel ist das Quellental. Schon
die Mönche des Klosters
Doberan besuchten
diesen idyllischen Flecken Erde und genossen die abgeschiedene Ruhe
einerseits und
das frische klare
Quellwasser andererseits. Seit Beginn der industriellen Förderung
des Mineralquellwassers
in Hohenfelde im
Jahre 1908 ziert ein klassizistisches Pumpenhaus die Talsohle des
Urstromtales.
Direkt neben dem
Pumpenhaus - welches auch das Logo der Glashäger Brunnen GmbH ist -
entspringt eine
glasklare
Mineralquelle. Das Wasser, welches dem Staubecken entfließt, kann so
wie es ist getrunken werden.
Im Pumpenhaus
befindet sich ein Wasserspiel mit zwei Schlangen, die Wasser speien.
Die Schlangen sind
das Symbol der
Gesundheit und des Lebens. Neben dem Pumpenhaus befinden sich
Terrassen mit Bänken
und auch auf dem
Vorplatz und im Wald selbst gibt es Bänke. Radfahrer sollten im Tal
absteigen und schieben.
Das Quellental
ist steil aber terpentinenähnliches Wege ermöglichen den Aufstieg.
Das Quellental
ist von Hohenfelde aus über die Straße "Am Wege" zu erreichen, die
von der Eiche in der
Dorfmitte nach
Nordwesten geht. Diese Straße ist auch erreichbar, wenn man von Bad
Doberan aus hinter
dem
Ortseingangsschild rechts abbiegt, durch das Wohngebiet fährt und
auf diesem Weg bleibt. Er mündet
auf der Kurve der
Straße "Am Wege", sodass Sie direkt in das Quellental gelangen.
Schon im Tal aber
noch hoch über der Talsohle befindet sich die Gaststätte
"Quellental" mit ihrer gemütlichen
rustikalen
Einrichtung und dem Angebot an heimischen Gerichten und modernen
Speisen. Man kann sowohl in
der Gaststätte
selbst, als auch im Garten davor speisen. Der Garten verfügt zudem
über einen Spielplatz und
ist in sich
geschlossen, sodass die Kinder nicht in den Wald laufen können. Die
Ausflugsgaststätte verfügt
über einen
Parkplatz und auch das Fahrrad findet einen sicheren Platz. Von der
Ausflugsgaststätte führt
ein Weg an der
Talkante entlang und ein weiterer Weg führt direkt in das Tal. Dort
sind beide Wege
miteinander
verbunden. Durchwandert man das Tal, gelangt man an den Waldrändern
an Wiesen und Felder
und kann einen
herrlichen Ausblick genießen. Folgt man der Ausschilderung, kommt
man zum Hof Glashagen,
wo es eine
Tonwerkstatt und eine Glashütte gibt. Dort kann man nicht nur Ton-
und Glaswaren kaufen, sondern
auch beim Töpfern
und Glasblasen zusehen.
Man kann im
Quellental auch hinter der Brücke, an der sich der Weg nach
Glashagen und zum Pumpenhaus
gabelt, nach
rechts gehen. Dort befindet sich ein Weg, der zunächst steil beginnt
und parallel zum Lauf des
Gewässers
verläuft. Nach dem Überwinden des so genannten "Teufelsberges" geht
es wieder normal weiter
und folgt man dem
Weg, gelangt man in das Quellholz zwischen Hohenfelde und Bad
Doberan. Im Quellholz
befinden sich
mehrere interessante Hügelgräber (auch Hünengräber genannt) und über
ein System von Wegen
und Brücken
gelangt man hinter die Kurklinik "Moorbad" und von dort aus auch
problemlos nach Bad Doberan.
Doch noch sind
wir ja in Hohenfelde gar nicht fertig. Das Dorf selbst ist schon
eine kleine Sehenswürdigkeit und
es hat
gastronomisch noch mehr zu bieten, als die vorgestellte
Ausflugsgaststätte im Quellental. Ein Rad- und
Wanderweg führt
von Bad Doberan bis Schwaan, Rostock und Satow durch Hohenfelde
hindurch. Auch eine
Bushaltestelle in
Hohenfelde, eine in Ivendorf und eine im zum Hanstorf gehörenden
Ivendorf sind vorhanden,
sodass der müde
Wanderer im Falle des Falles auch wieder nach Hause kommt.
In Hohenfelde
laden Bänke an den beiden Teichen, am Gemeindezentrum, am Weg zum
Quellental und an
der Friedenseiche
im Dorfkern zum Verweilen ein. Neben dem Gebäude der Freiwilligen
Feuerwehr lädt ein
Backshop und am
Gemeindehaus ein Getränkeshop mit kleiner Kneipe ein. In der
Dorfmitte an der Dorfstraße
befindet sich
zudem eine weitere Gaststätte. Das "Landgasthaus Helgoland" wurde
während der DDR-Zeit als
Kulturhaus erbaut
und diente als Kantine für die LPG und die Hohenfelder Betriebe,
sowie als Gaststätte und
Kneipe und eben
als Kulturhaus.
Nach 1989 wurde
die Gastwirtschaft von einer Gastwirtin übernommen, die die
Lokalität ganz im Zeichen der
Insel Helgoland
einrichtete und damit ein maritimes Lokal in Hohenfelde erschuf.
Inzwischen wurde das Haus
mit einem
Biergarten komplettiert. Neben Hausmannskost bietet die Gaststätte
natürlich auch Gerichte des
Meeres an, was
sie in dieser Art im näheren Umkreis einzigartig macht. In
Hohenfelde bietet sich dann noch
ein Spiel- und
Sportplatz zum Verweilen an, bevor es dann weiter geht.
Hohenfelde hat
mehrere sehr alte aber liebevoll restaurierte Bauernkaten und
Büdnereien. Da es sich hier aber
um Wohnhäuser
handelt, kann man diese Häuser nur von außen betrachten. Wenn Sie
einmal einen Blick in
einen alten
Bauernkaten und auf as Leben und die Technik des vorigen
Jahrhunderts werfen wollen, dann
durchqueren Sie
Hohenfelde in Richtung Süden und fahren Sie nach Retschow. Für eine
kurze Pause bietet
sich die
Friedenseiche an der Dorfstraße an und wenn Sie auf der hügeligen
Strecke einmal Rast machen
möchten, bietet
sich der Hohenfelder See (Torfmoor) oder die Raststätte im Wald an.
Der Weg ist nicht so
beschwerlich, wie
man es vor dem Befahren eines der Hügel denkt. Denn jedem steilen
Hügel folgt ein langes
Tal, in das man
sich hineinrollen lassen und Schwung für den nächsten Hügel kriegen
kann. Richtig steil sind
ohnehin nur zwei
der Hügel. Wenn Sie nach Retschow fahren, haben Sie zu Ihrer rechten
den Hof Glashagen,
sie durchfahren
Hohenfelde-Ausbau und haben zu Ihrer linken Neu Hohenfelde und
Ivendorf. Beides sind reine
Büdnereien- und
Bauernkaten-Dörfer, die zudem noch von Bauernhöfen umgeben sind.
Wenn Sie einen Blick
in einen
landwirtschaftlichen Betrieb werfen wollen, sprechen Sie einfach
einmal einen Bauern an.
In Retschow
folgen Sie der Dorfstraße bis in den Dorfkern und dort können Sie
die Fachwerkhäuser gar nicht
verfehlen. Der
Denkmalhof ist so eingerichtet, als würde dort jemand im Stil des
19. Jahrhunderts wohnen.
Sie können die
Stuben mit ihren alten Möbeln, den eingerichteten Vitrinen und sogar
den gemachten Betten
sehen und Sie
werden selbstverständlich auch geführt und Ihnen wird alles erklärt.
Der Denkmalhof besteht
aus mehreren
Gebäuden, von denen einige besichtigt werden können. Wenn Sie mit
der Besichtigung fertig
sind, können Sie
sich noch die älteste Kirche des Kreises ansehen, die noch einen
Holzturm besitzt und
Sie können
nachsehen, was es mit dem Schwarzen Hahn auf sich hat. Von Retschow
aus gelangen Sie
nach Glashagen
und von dort aus kommen Sie nach Hohenfelde oder nach Stülow und Bad
Doberan oder
nach Reddelich
und Steffenshagen. Weiterhin gelangen Sie von Retschow aus nach
Brusow und von dort
nach Kröpelin,
Neubukow, Rerik und Bad Doberan. Dazu sollten Sie dann aber ein
Fahrrad benutzen.
Auch von Retschow
aus erreichbar sind Hansdorf, Parkentin, Reinshagen (dort gibt es
auch eine Gaststätte),
Schmadebeck,
Heiligenhagen, Rederank und Satow. Wenn Sie von Hohenfelde aus über
Ivendorf in Richtung
Schwaan fahren,
gelangen Sie in Hanstorf an eine scharfe Linkskurve, an der auch die
Straße von Retschow
nach Hanstorf
mündet. Von Hanstorf aus gelangen Sie nach Gorow, Anna-Luisenhof und
Satow und nach
Clausdorf,
Stäbelow, Kritzmow und Rostock. Am Kreisel geradeaus gelangen Sie
nach Schwaan, wobei
Sie vorher nach
Hohen Luckow abbiegen und das Schloss Hohen Luckow besichtigen
können.
In Hohenfelde
gelangen Sie zudem noch nach Althof, wo sich das älteste profane
Mauerwerk Mecklenburgs
befindet. Althof
ist die Wiege des Klosters Bad Doberan und der Ausgangspunkt der
Christianisierung ganz
Mecklenburgs. Die
kleine unscheinbare Kapelle war die erste Kirche Mecklenburgs und
die begehbare Ruine
in der Nähe der
Kapelle war das erste Gebäude in ganz Mecklenburg, für dessen Bau
gebrannte Ziegelsteine
benutzt wurden.
Das kleine Dorf Althof ist also ein Muss für jeden Liebhaber der
historischen Backsteingotik.
Wenn Sie es
lieber lebendiger mögen, dann bietet sich auch die Fahrt nach Norden
an.
Der nächste
größere Ort ist die Kreisstadt Bad Doberan. Im 12. Jahrhundert
ließen sich hier Mönche aus
Amelungsborn
nieder, um den heidnischen Osten zu christianisieren. Im Laufe der
Zeit wurde Doberan zur
Grablege der
mecklenburgischen Herzöge der Schweriner Linie und später dann war
es Sitz des Domanium.
Friedrich Franz I
von Mecklenburg-Schwerin ließ am Kamp - dem zentralen Platz der
damals 900 Einwohner
zählenden
Gemeinde - ein Logierhaus errichten. Später folgten ein Salon, das
Großherzogliche Palais, die
Wohnhäuser Carl
Theodor Severins und des Leibkoches Caetano Medini und schließlich
wurde der ganze
Kamp neu
umrandet. Den krönenden Abschluss schuf Severin mit der Errichtung
eines Musikpavillons im
chinesischen
Baustil. Der Pavillon ergänzte den einige Jahre zuvor erbauten
kleineren Erfrischungspavillon.
Bad Doberan wurde
zur Sommerresidenz des Großherzogs und seiner Nachfolger, auch wenn
sein Neffe
Paul Friedrich I
den Schwerpunkt der Sommerresidenz später auf Heiligendamm
verlagerte.
Bad Doberan
bietet mit der Mollistraße, dem Markt und dem Kamp drei reichhaltige
Geschäftsstraßen,
in denen es sich
gut einkaufen und auch einkehren lässt. Vom Kugeleis am
Alexandrinenplatz bis hin
zum Eisbecher im
Friedrich-Franz-Palais ist alles möglich. In Bad Doberan gibt es
mehrere Restaurants,
Gaststätten und
Imbissbetriebe, sodass man neben heimischer Küche auch Gerichte aus
Italien, China,
den USA und der
Türkei bekommt. Auch Pubs und Kneipen sind mehrfach vorhanden.
Kulturelles Zentrum
des Ortes sind
das Kornhaus, die Galerie im Roten Pavillon und das Münster, die
Klosterkirche des Ortes.
Die Stadt eignet
sich vorzüglich zum Bummeln und Einkaufen aber auch für Wellness und
Gesundheit und
natürlich für
Freizeit und Erholung. Geschichtsinteressierte werden im Stadt- und
Bädermuseum im
"Möckelhaus
fündig. "Es gibt ein Kino am Kamp, eine Sporthalle im
Verbindungsweg, drei Sportplätze
und um die Stadt
herum gibt es viel Wald. Nach Osten hin wird der alte Kern der Stadt
durch den
Buchenberg
begrenzt. Diese Hügelkette mit altem Baumbestand bietet sich zum
Wandern an.
Von dort aus hat
man einen guten Blick auf die Stadt und das Münster mit der alten
Stadtmauer.
Im Westen grenzt
der Kellerswald an die Stadt und bietet mit dem Tempelberg den
höchsten Punkt
über der Stadt
an. Der Wasserturm wird für Wohnzwecke genutzt, kann aber einmal im
Jahr zum
Tag des Denkmals
bestiegen werden. Daher stammt auch die nebenstehende Draufsicht auf
die Stadt.
Im Süden wird Bad
Doberan vom Quellholz begrenzt. Auf einer Anhöhe hinter dem alten
Moorbad und
gegenüber der
Glashäger Brunnen GmbH - welche übrigens auch besichtigt werden kann
- befindet
sich die kleine
Gaststätte "Bellevue". Dort führt jeder Doberaner seinen Gast
wenigstens einmal hin.
Von Bad Doberan
aus kommt man mit der Bahn nach Kröpelin, Neubukow, Wismar, Rostock
und Tessin.
Mit dem Bus
gelangt man auch bis Rerik und zum Leuchtturm in Bastorf und mit dem
Molli gelangt man
nach Heiligendamm
und Kühlungsborn. In Heiligendamm bietet sich der Ort selbst schon
zum Verweilen
an. Das
klassizistische Ensemble mit dem Grand Hotel, der Burg
"Hohenzollern", dem Haus "Mecklenburg"
und den drei
Cottages und den Villen der "Perlenkette" und der Gartenstraße wurde
zwischen 1793 und 1880
errichtet und
beherbergt heute das Kempinksi Grand Hotel Heiligendamm. Auch als
Tagesgast können Sie
das
Fünf-Sterne-Angebot des Heiligendamm SPA nutzen. Sie können also im
Pool baden, die Sauna- und
Fitnesslandschaft
nutzen und selbstverständlich dürfen Sie als Tagesgast in jedem
Restaurant und fast jeder
Bar des Hotels
speisen. Oder wenn Sie den Geldbeutel schonen wollen, begnügen Sie
sich mit dem Imbiss
am Strand und der
Milchbar an der Promenade. Preisgünstiger als das Luxus-Ressort sind
natürlich die Orte
Kühlungsborn und
Wittenbeck im Westen und Börgerende, Nienhagen, Warnemünde und Graal
Müritz im
Westen. Wobei
Kühlungsborn, Warnemünde und Graal Müritz die größeren der genannten
Orte darstellen.
Alles was Ihr
Herz begehrt, finden Sie in Rostock. Die alte Hansestadt ist das
Oberzentrum des Bundeslandes
und zugleich die
größte Stadt im Land. Von hier aus kommen Sie zu Land, zu Luft und
auf der See in die ganze
Welt und auch
wieder zurück. Ein Segeltörn, eine Hafenrundfahrt, ein Rundflug im
Helikopter, im Ballon oder im
Sportflugzeug
sind genauso möglich, wie Rudern und Wassertreterfahrten auf der
Warnow und dem Radelsee.
Auch Tauchen,
Schwimmen und Baden können Sie in Rostock. Und wenn gerade nicht in
der Ostsee, dann in
einem der
Schwimmbäder. Die Kröpeliner Straße lädt zum Bummeln ein und die
Altstadt zur Besichtigung.
Sie können zwei
der viele Kirchtürme oder auch das Kröpeliner Tor bezwingen und den
Ausblick auf Rostock
und die ganze
Umgebung genießen. Und wenn Sie das Ganze gern noch einmal etwas
weiter nördlich haben
möchten,
besteigen Sie einfach den Leuchtturm oder kehren Sie in das Café im
Hotel "Neptun" in Warnemünde
ein. Auch dort
sind Sie hoch über den Dächern der Stadt. Gebadet wird in Warnemünde
oder der Willhelmshöhe
bis hin nach
Diedrichshagen an in der Ostsee aber auch an diversen Stränden oder
im Freibad im und am Fluss.
In Rostock ist
immer etwas los. Den Anfang macht der "Leuchtturm in Flammen" am
Neujahrstag, dem das
"Stromerwachen"
und der "Ümgang" in Warnemünde folgen. Hinzu kommen der Ostermarkt,
der Pfingstmarkt,
die HanseSail im
Sommer, das City-Fest im Herbst und der größte Weihnachtsmarkt
Norddeutschlands im
Winter.
Zwischendurch gibt es Stadtteilfeste, wie das "Blaumachen in der KTV".
Das Gelände der Internationalen
Gartenbauausstellung (IGA2003) bietet seinen Besuchern ganzjährig
eine Ausstellung des Schifffahrtmuseums
zur Schifffahrt
und dem Schiffbau. und saisonal kann man sich im IGA-Park ein Bild
von der Ausstellung von 2003
machen. Ergänzt
wird das Angebot durch ein buntes kulturelles und musikalisches
Programm.
Aber denken Sie
daran: Ruhe finden Sie nur auf dem Dorf. In Hohenfelde zum Beispiel.
Einige unserer Bürger
bieten Ihnen
Ferienwohnungen und Ferienhäuser an. Entdecken Sie unsere Region
doch von Hohenfelde aus!
Übrigens:
Hohenfelde ist auch im Winter schön. Hier ist der Schnee nämlich
noch weiß und großflächig.
Links:
Gaststätte Quellental.
Fischereihof Hütten.
Möckelhaus Bad Doberan. |