Kategorienarchiv: Gesundheit und Erholung

Gesundheit und Erholung.

Unsere Wirtschaft ist der Tourismus und unser Kapital die Natur mit ihrem einzigartigen Erholungspotenzial.

Vor über 800 Jahren brachen Siedler aus dem Gebiet westlich der Elbe auf, um den Ostseeraum zu bevölkern. Als sie hier ankamen, fanden sie einen Lebensraum vor, der sie faszinierte und der sie veranlasste, hier zu bleiben. Im benachbarten Althof errichteten Zisterzienser-Mönche aus dem Weserbergland eine Kapelle. Schon bald fielen sie einer blutigen Stammesfehde zum Opfer. Es gab nur einen Überlebenden unter den Mönchen. Sieben Jahre nach diesem Massaker kehrte er mit seinem Gefolge zurück an diesen Ort, um abermals ein Kloster zu gründen. Was ist so besonders an dieser Gegend, dass es die Mönche aus dem fernen Weserbergland trotz ihrer schlimmen Erfahrungen erneut hier her zog, mit der Mission, das größte gotische Klosterbauwerk der Region zu errichten?

Die Antwort liefert 600 Jahre später der Rostocker Universitätsprofessor und Leibmedicus des Großherzogs Friedrich Franz I..
Sein Vorschlag lautet, am Heiligen Damm in das Wasser der Ostsee zu steigen und zu baden. Seine Analysen waren so wundersam, wie die Wunder selbst auf die Menschen damals wirkten: Das Bad in den Fluten der Ostsee ließ Schwermütige wieder lebhaft werden, Gebrechliche wieder stark – ja Krüppel sogar wieder gesund!

Das Geheimnis der Ostseeregion zwischen Rostock und Wismar ist längst gelüftet: Die Mischung machts!

Nur hier wechseln sich noch großflächige Wälder mit Wiesen und Mooren ab und nur hier reichen die alten Buchenwälder noch bis direkt an den Ostseestrand heran. Die berühmten Steilküsten sind es, die zur Heilung und Genesung beitragen. Hier vermischt sich die sauerstoffreiche klare Waldluft mit der salzigen und vor Feuchtigkeit schweren Ostseeluft. Dieses Gemisch bildet Aerosol – das wirkungsreichste natürliche Atemwegsmedikament überhaupt. Darum stehen die beliebtesten Kurkliniken Deutschlands direkt am Wasser oder zumindest ganz nahe dran. In Heiligendamm hat die Dr.-Marx-Gruppe die MEDIAN-Klinik in unmittelbarer Nähe zum Ostseestrand direkt am Küstenwald errichtet und in Bad Doberan profitiert das neue Moorbad der Dr.-Ebel-Gruppe von seiner Lage am Waldrand eines der ältesten Wälder der Region. Auch das Kreiskrankenhaus zog aus Kühlungsborn nach Hohenfelde um. Neue Gesundheits- und Erholungsangebote sind bereits in Planung.

Auch gar nicht von Leiden geplagte Menschen haben den “Erholungsfaktor Ostseeküste” für sich entdeckt. In Diedrichshagen, Nienhagen und Börgerende sind viele Feriendomizile entstanden und zugleich auch feste Wohnsitze. Den Höhepunkt des Gesundheitstourismus im Landkreis Rostock bildet das Grand Hotel in Heiligendamm – ein Fünf-Sterne-Luxus-Ressort, das mehrmals zum schönsten Hotel der Welt gewählt wurde. Hier wurde 1793 das seit dem Ende des Römischen Reiches in Vergessenheit geratene Thalasso wiederentdeckt. Hier entstand das erste Seebad auf dem europäischen Festland und hier erholte und vergnügte der europäische Hochadel. Kein Ort ist würdiger für das Grand Hotel, als Heiligendamm. Hohenfelde spielte schon vor 800 Jahren eine Rolle für die Doberaner Mönche: Sie wussten das Quellwasser zu schätzen und bauten Wein an den Hängen des Quellentals an. Seit 1796 machten sich immer wieder Gäste der illustren Doberaner Badegesellschaft zu Fuß oder mit dem Pferd auf den Weg ins Grüne. Das Quellental, Althof und die Fischteiche im Hütter Wohld waren dabei immer wieder beliebte Ausflugsziele. Seit 1996 kommt man als Kurgast des Moorbades oder als Patient des Krankenhauses bei seinen Spaziergängen ganz automatisch nach Hohenfelde, weil schon allein das Wort “Quellental” neugierig macht.

Wie können Sie vom Gesundheitsfaktor Hohenfeldes profitieren?

Die einfachste Methode ist ein 14tägiger Aufenthalt in Hohenfelde. Buchen Sie einfach ein Zimmer oder Ferienhaus und machen Sie Aktiv-Urlaub in Hohenfelde. Wandern Sie durch den Hütter Wohld nach Hütten und genießen Sie dort in der Froschklause oder im Fischereihof frisch zubereiteten Fisch aus unbelasteter Eigenproduktion. Fisch enthält neben einer Menge nährstoffreichen Eiweiß auch gesunde Omenga3-Fettsäuren und eine Reihe von Mineralien und Vitaminen, von denen einige nur in Fisch zu finden sind. Fahren Sie (am Besten mit dem Fahrrad) nach Heiligendamm und wandern Sie am Strand entlang nach Börgerende oder Wittenbeck und wieder zurück. Beides sind hin und zurück etwa 10 Kilometer, also gut zu bewältigende Strecken. Wechseln Sie dabei Ihre Route immer mal wieder hoch in den Küstenwald und wieder unten am Wasser entlang. Wenn Sie weitere Strecken gewöhnt sind, können Sie auch nach Kühlungsborn oder Warnemünde wandern.

Wenn nicht, sind diese Strecken gut mit dem Fahrrad zu bewältigen. Nehmen Sie sich ruhig etwas Brot aus unserem Bäcker und frisches Obst von privaten Anbietern oder vom Bad Doberaner Wochenmarkt (immer Donnerstag und Samstag, sonst einmal einmal durch die Mollistraße bummeln) als Proviant mit. Für frische Eier von glücklichen Hühnern (die mit dem Grinsen im Gesicht) sorgt ein Eier-Automat an der Schwaaner Chaussee 1 in Hohenfelde zwischen Ivendorf und Ivendorf-Ausbau (an der Kreuzung nach Parkentin und Fulgenkoppel, gegenüber vom Silo). Natürlich darf auch eine Flasche Glashäger Mineralwasser in Ihrem Proviant nicht fehlen! Achten Sie bei Milch- und Milchprodukten auf den Stempel auf der Oberseite. Das “DE-MV” garantiert Ihnen, dass Sie Milch von mecklenburgischen und vorpommerschen Kühen genießen – also auch von Hohenfelder Rindern.

Auch ein Spaziergang durch das Quellental ist sehr gesund, denn hier geht es auf und ab und immer an den Quelllen entlang. Sie können ohne Bedenken einen Schluck des klaren Quellwassers nehmen oder einmal Ihre Füße und Ihr Gesicht darin baden. Unser Mineralwasser können Sie auch kaufen. Achten Sie einfach auf dieses Logo:

Infotafel der Glashäger

Apropos Baden: Das Bad in der Ostsee ist noch immer die gepriesene Heilmethode Nummer eins. Der hohe Salzgehalt und das kühle Nass eignen sich schon zur Linderung oder gar Heilung von Hautausschlägen, leichten Exemen oder nicht offenen (sonst brennt’s) Schürfwunden. Das Bad im Wasser belebt Körper und Geist und der Auftrieb des Wassers macht sonst schmerzhafte Bewegungen nicht selten schmerzfrei möglich. Turnen Sie ruhig mal ein wenig im Wasser! Schnelles Gehen oder Schwimmen im Wasser stärkt die Muskeln und Sport im Wasser schont die Gelenke. Schwimmen gilt als Wundermittel schlechthin, denn hier ist alles gefragt: Kondition, Kraft und Koordination. Angenehm wird das Wasser ab 17°C aufwärts. Unter 15°C sollten Sie nur kurz baden gehen und sich dann gleich wieder aufwärmen. Wenn Ihre Gliedmaßen zu kribbeln oder schmerzen beginnen, sollten Sie sie entweder mehr bewegen oder das Wasser verlassen. Tipp: Das “tiefe Wasser” ist stets kälter, als das “flache Wasser”. Wenn Ihnen kalt ist, wechseln Sie kurz mal näher an den Strand und setzen Sie sich einfach einmal auf den Meeresboden, kneten Sie etwas Sand, reiben Sie sich damit ein – das ist ein wunderbares Peeling für Ihre Haut. Sie können sich auch gegenseitig mit den nassen Steinen sanft massieren – alles kostenlos!

Gehen Sie stets erholt – also nicht abgehetzt – ins Wasser. Reiben Sie sich schon vorher mit Sonnencreme ein, denn auch unter Wasser können und werden Sie Sonnenbrand kriegen, weil die Sonnenstrahlen durch das Wasser verstärkt werden, wie durch eine Linse. Steigen Sie mit dem rechten Fuß zuerst hinein und gehen Sie dann Schritt für Schritt immer tiefer in das Wasser. Die Beine gehen noch ganz einfach – ab dem Po wird es schwierig. Lassen Sie Ihre Hände stets im Wasser und beginnen Sie, Ihren rechten Arm mit der linken Hand nass zu machen. Dann den linken Arm, den Bauch, die Schultern – und irgendwann tauchen Sie einfach einmal unter, indem Sie sich bücken. Wenn Sie erst einmal nass sind, dann ist das Wasser nicht mehr kalt und Sie möchten am Liebsten gar nicht mehr hinaus. Nach zwei Stunden aber sollten Sie hinaus. Trocknen Sie sich gründlich ab, reiben Sie sich erneut ein und dann legen Sie sich ruhig eine Weile in die Sonne. Denn auch Sonne (aber nur die echte) ist ein Rezept zum Gesundwerden, wenn man den Genuss nicht übertreibt. Nach einem ausgiebigen Bad empfiehlt es sich, gut aber gemäßigt zu essen. Mischen Sie Eiweiße mit Ballaststoffen, also Fisch oder Steak mit Salat. Das ist gesund, sättigt und hält lange munter. Sie finden in Bad Doberan ein reichhaltiges Angebot an Gaststätten und Imbissbetrieben aber auch Hohenfelde hat zwei Gaststätten und einen Bäcker. Wenn Sie noch ein kühles Bier oder ein Glas Wein oder Sekt trinken möchten, gehen Sie lieber vor Ort in eine Hohenfelder Gaststätte, damit Sie nicht alkoholisiert Fahrrad oder Auto fahren.

Sie sehen: Es bedarf keiner ärztlichen Anweisungen und kaum Geld, um gesund zu werden.

Trotzdem ist auch das möglich: Die beiden Kurkliniken in Bad Doberan und Heiligendamm sind bei den Kurgästen beliebt und stehen deutschlandweit hoch im Kurs. Das Moorbad glänzt durch seine speziellen Moorbehandlungen und die Median-Klinik durch seine Lage an der Ostsee. Beide sind für bestimmte Krankheitsbilder konzipiert und beide versprechen Erholung und Genesung. Auch Gesundheitshotels gibt es in der Region.

Hier geht es zu den Internetseiten der Kliniken:

Moorbad in Bad Doberan

Median Klinik in Heiligendamm

KBD Krankenhaus in Hohenfelde

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